Bürgerliste Urbach

Perspektivenwechsel für Urbach
 

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Schöner interessanter Flyer mit Gedanken und Anregungen zum Thema Naturgarten.


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Wo es Erdbeerfelder zum Selbstpflücken gibt, kann man hier nachsehen:

www.proplanta.de/Maps/Erdbeeren

www.erdbeergut.de

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Schutz von Kleintieren und Insekten - richtiges Mähen, Artenvielfalt erhalten und zurückbringen

Ein Ziel der BLU ist der Erhalt und Schutz der Flora und Fauna in und um Urbach. Leider ist die Meinung, ein Garten oder Baumstückle müsste akkurat gepflegt und "aufgeräumt" sein noch viel zu verbreitet, Kleintiere und Insekten haben hier kaum Lebensräume. Gerade im Gegensatz zu den Erwerbslandwirten besteht bei den Hobbygärtnern nicht der Druck, alles was geht herauszuholen. Mit relativ einfachen Mitteln können Sie der Natur wichtige Lebensräume zurückgeben und sich sogar teilweise Arbeit damit ersparen.


Ein Weg hierzu ist die Anlegung von Totholzhäufen. Äste und Reisig nicht entsorgen, sondern zerkleinert auf einem Haufen verrotten lassen. Sie werden verwundert sein, wie schnell diese Biotope von Kleintieren besiedelt werden. Igel, Eidechsen, Blindschleichen ... Eine Ecke hierfür gibt es selbst in kleinen Gärten.


Ein Haufen Totholz. Statt das Schnittgut aufwändig zu entsorgen, lokal lagern.

Ein Haufen Totholz

Total entspanntes Sonnenbad im Totholzhaufen. Dieser Chiller hat einige Artgenossen im gleichen Haufen.

Total entspanntes Sonnenbad

Richtiges Mähen - ein paar grundsätzliche Gedanken hierzu

Wie so oft, weniger ist oftmals mehr: Checkliste für eine bunte Wiese
- Bei jeder Mahd 10 % der Wiese an wechselnder Stelle stehenlassen

- Nur zweimal pro Jahr mähen: Eine Sommermahd von Anfang Juni bis Ende Juli und eine Wintermahd von Anfang August bis Ende Oktober

- Bei jeder Mahd komplettes Abräumen des Mahdguts, nicht Mulchen!

- Keine Ansaugmäher verwenden (optimal sind Balkenmäher oder Sense)

- Möglichst wenig maschinelle Nachbereitung des Mahdguts (Wenden, in Reihe legen)

- Nicht von außen nach innen mähen, sondern von innen nach außen oder in Streifen

- Zumindest teilweise eine Schnitthöhe von mindestens 10 Zentimetern einhalten

Weitere wichtige Informationen hierzu erhalten Sie u.a. unter https://www.buntewiese-stuttgart.de/infomaterial.html

Die BLU wünscht Ihnen Gesundheit und in dieser den Blick oft verwirrenden Zeit viel "Sicht", Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht und Zuversicht!

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Schutz von Kleintieren und Insekten - Komposthaufen, Artenvielfalt erhalten und zurückbringen

Ein Ziel der BLU ist der Erhalt und Schutz der Flora und Fauna in und um Urbach. Leider ist die Meinung, ein Garten oder Baumstückle müsste akkurat gepflegt und "aufgeräumt" sein noch viel zu verbreitet, Kleintiere und Insekten haben hier kaum Lebensräume. Gerade im Gegensatz zu den Erwerbslandwirten besteht bei den Hobbygärtnern nicht der Druck, alles was geht herauszuholen. Mit relativ einfachen Mitteln können Sie der Natur wichtige Lebensräume zurückgeben und sich sogar teilweise Arbeit damit ersparen.

Komposthaufen

Ein Weg hierzu ist die Anlegung eines Komposthaufens. Natürlich kann man sich teure Modelle kaufen, es geht jedoch auch ganz einfach und günstig: Ein Stück feinmaschiger verzinkter Draht, zu einem Ring zusammengebunden, tut es genauso. Vetter hat´s, man kann sich die Ringgröße somit völlig frei auswählen, je größer der Durchmesser, umso größer das Speichervolumen. Den Kompostring möglichst an einem schattigen Platz positionieren. Sie werden erstaunt sein, welche Menge an Biomaterial der Kompostring aufnimmt. Immer, wenn man denkt, jetzt ist er voll, sackt die Füllung zusammen - zum Schluss bleibt feinste schwarze Komposterde.

Die Kompostringe sind auch beliebte Lebensräume für diverse Kleintiere und Insekten. Deshalb Vorsicht bei der Auflösung des Kompostringes, am besten man hat einen zweiten Kompostring und siedelt die Bewohner in den neuen Kompostring um.

Um keine Probleme mit ungebetenen Nagern zu bekommen, sollten Essensreste stets über die Biotonne entsorgt werden.

Blindschleichen aus dem aufgelösten Kompost, die in den neuen Kompostring umgesiedelt werden.







Zum Schluss bleibt beste schwarze Komposterde übrig.


Blindschleichen aus dem aufgelösten Kompost, die in den neuen Kompostring umgesiedelt werden.

Zum Schluss bleibt beste schwarze Komposterde übrig.

Die BLU wünscht Ihnen Gesundheit und in dieser den Blick oft verwirrenden Zeit viel "Sicht", Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht und Zuversicht!

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Ausfall der Kreisputzede 2020 am Samstag, 14. März - Müllproblematik am Bahnhof

Frei nach unserem Motto "Von Bürgern für Bürger" wollten wir als BLU einen Beitrag dazu leisten, unsere Umwelt von weggeworfenem Müll zu befreien - leider kam die Coronathematik dazwischen, die Kreisputzede wurde abgesagt. Unser zugeteiltes Sammelgebiet umfasste das Umfeld der Moschee, den Pendlerparkplatz am Bahnhof und das Umfeld der Auerbachhalle mit Parkplatz. Bei einer Besichtigung mussten wir feststellen, dass viel von der Müllproblematik rund um den Bahnhof hausgemacht ist: Oben offene Mülleimer sind ein gefundenes Fressen für Füchse, Waschbären und Rabenvögel. Was die Tiere aus den Mülleimern ziehen, verteilt der Wind. Diesbezüglich wirkt der Bahnhof nicht als schönes Eingangstor für unseren Ort! Die Bundesbahn und auch die Gemeinde sollten ihr Konzept betr. der Mülleimer überdenken. Durch Mülleimer mit seitlichen Einwurfschlitzen ließe sich so mancher Müll in der Landschaft vermeiden!

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Kunst-Kür geht 16 von 18 Gemeinderäten noch immer vor Pflicht!

Der Zeitungsartikel der Schorndorfer Nachrichten vom 13.2.2020 , dessen Gegenstand die Sitzung des Urbacher Gemeinderats vom 28.1.2020 ist, macht deutlich, dass diejenigen Gemeinderäte, die 2019 für überhöhte Ausgaben für Kunstwerke verantwortlich waren, mit der Geldverschwendung weitermachen wollen.

zum Vergrößern auf Bild klicken

Wie es zu der hohen Summe von ca. 57 000 € kommen konnte, obwohl für die Gartenschau-Bürgerprojekte, wozu auch der Skulpturenpfad zählte, bei der öffentlichen Vorstellung der Idee mit max. 5000 € angesetzt worden waren, konnte noch immer nicht transparent erklärt werden. Das Kunstwerk „Dialog“ muß aus dem Hochwasser-Sammelbecken der Urbacher Mitte 1 entfernt werden, weil es dort in  kurzsichtiger Weise aufgestellt, die Speicherkapazität des Beckens verringert. Statt dies einfach zu tun und die Bürger endlich von dem Anblick dieser Rost-Gestelle zu erlösen (sie taugen nicht mal als pädagogisch wünschenswerte Kletterobjekte für Kinder …), wurde fast einstimmig (gegen die 2 Stimmen der BLU-Gemeinderäte) beschlossen, sie nun auf dem Hirsch-Areal auszustellen. Das erzeugt neue Kunst-Kosten von 3100 € (Miete, Versicherung …) / Jahr, die in der Gemeinde-Kasse für die Pflicht-Aufgaben fehlen. Abgesehen davon dürfte der Mehrzahl der Urbacher Bürger, der grüne Rasenplatz  auf dem Hirsch-Areal ohne die Rost-Gestelle besser gefallen. Grundsätzlich stellt sich hier wieder, so wie schon 2019, die Frage:

  1. Wieso gibt die Mehrheit des Gemeinderates Tausende Euro der Steuereinnahmen der Bürger für Kunstgegenstände aus, wenn zur Zeit bei den Pflicht-Ausgaben ein riesiger Bedarf für  Straßen-, Gehweg-, Brücken-, Gebäude- … Reparaturen  besteht (viele Fotos dazu siehe „Ortsbegehung Sanierungsstau“ auf der Rubrik „Interessantes + Berichte„ der BLU-Homepage)?
  2. Wieso bestimmt eigentlich der Gemeinderat-Geschmack  mit max. 18 Personen darüber, was sich 8.000 Bürger im öffentlichen Straßen- und Park-Bereich für Kunstwerke anschauen müssen ? Es sieht fast so aus, als ob sich einige Urbacher Gemeinderäte auf Kosten der Bürger-Steuern ein Denkmal setzten wollten….

Gegen die Gemeinde-Ausgaben für Kunst  wie z.B. die Veranstaltungen „Kunst + Commedy“ ist nichts einzuwenden.
Wer Kunst-Liebhaber ist, hat die Freiheit nach Stuttgart, Karlsruhe ….. zu fahren und sich in den Kunst-Museen sattzusehen.
Die Gemeinderäte wurden von den Bürgern nicht gewählt, um ein Freilicht-Museum zu erstellen, sondern um die Infrastruktur in Ordnung zu halten, bzw. auf den neuesten sozial-technisch sinnvollen Stand zu bringen,- für ein gutes Leben mit wenig Lärm, sauberer Luft , intakten Straßenbelägen, Rollatortauglichen Bürgersteigen, Fahrradwegen, ….!
Wer mit dieser Art der Gemeinderat-Arbeit der letzten Jahre unzufrieden ist und mithelfen will, bei der nächsten Gemeinderatswahl  mehr BLU-Kandidaten in den Gemeinderat zu bringen, ist herzlich eingeladen, zu unseren zwanglosen Treffen „BLU-Bürgertisch“ jeweils am letzten Donnerstag im Monat.

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Jahresabschlussgrillen 2019

Nach einem ereignisreichen Jahr gab es Anlass zu feiern. Am 27.12. fand unser Jahresabschlussgrillen in der urigen ehem. Schreinerwerkstatt Schlipf, unserer bewährten BLU-Lokation, in der Burgstr. 41 statt. Zahlreiche Wegbegleiter, Wahlkämpfer und Kastanienlaubsammler fanden sich zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Da gab es manche Anekdote zu erzählen, Jürgen Warth bereicherte den Abend mit Gedichten und seinen Sangeskünsten und Lia erwies sich ganz als Gourmethund und erleichterte Andreas um die Hälfte seines Grillgutes. Weil die Stimmung so gut und die Unterhaltungen so angeregt waren, blieb gar kein Platz für den vorbereiteten Jahresrückblick in Bildern, dies holen wir bei Gelegenheit nach. Wenn wir uns erinnern an 2019, dann wird auch dieses Jahresabschlussgrillfest in unserer Erinnerung präsent bleiben!









 

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Rettet unsere Kastanien in Urbach!“

Unsere Premiere der Bürger-Laubsammelaktion war ein voller Erfolg!


Nach unseren wochenlangen Vorbereitungen (Kartierung der Kastanienbäume auf Gemeindegrund innerorts, Anmeldung bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Kreisverband Rems-Murr, Koordination mit der Wittumschule, Logistik, Arbeitsgeräte beschaffen u.v.m.) war die Bürgerliste Urbach (BLU) bereits am 12.11.2019 im Einsatz. Und zwar unterstützen wir sehr gerne die Gruppe „Save the nature“ von der Ganztagsbetreuung der Wittumschule bei ihrer Laubsammelaktion. Seit 2012 sind die Kinder eifrig (dieses Jahr Viertklässler) im Kampf gegen die Kastanienminiermotte erfolgreich aktiv, und zwar im Schloßpark, wo zweifelsohne die mächtigsten Kastanienbäume auf Gemeindeboden stehen. Der Gruppenleiter berichtete voller Stolz, dass sich der Zustand der dortigen Kastanienbäume seit ihrem Aktionsbeginn kontinuierlich verbessert hat. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist also absolut vorbildlich und lobenswert. Da können wir nur sagen: Danke, weiter so!

Seither sammelte die Gruppe das Laub in Plastiksäcken, die vom Urbacher Gemeindebauhof dann zur professionellen AWRM-Kompostierung (ehemalige Mülldeponie Schorndorf) gefahren wurden. Das Laub muss mindestens 60-70°C ausgesetzt werden, damit die in den Blättern enthaltenen Baumschädlinge absterben.

Problemfall Plastik: Davon wollte die BLU unbedingt wegkommen, denn i.d.R. konnten die vielen Müllsäcke gar nicht mehr wiederverwendet werden, weil diese oft schon beim Laub-Einstampfen aufschlitzten. Deshalb war für uns als Organisator schnell klar: Das muss umweltschonender und nachhaltiger ablaufen! Die Lösung war schnell gefunden: Das Laub wurde in großen Speißkübeln und auf Planen gesammelt, und direkt mit unserer Hilfe auf einen großen, privaten Kipperanhänger mit hohen Ladebordwänden entleert. Unser aktiver Beitrag also zur Müllreduzierung!

Die ca. 15 Kinder waren nicht zu überhören, obwohl sie noch gar nicht zu sehen waren! Ausgestattet mit Kinderlaubrechen kamen die Baumretter voller Tatendrang an, sie waren kaum zu bremsen!

Am Anfang erklärte der Betreuer noch kurz, warum sie die Aktion machen, und bei welchen Bäumen es sich überhaupt um Kastanien handelt.Und dann ging es schon los! Der Spaßfaktor war absolut gegeben, denn es wurden natürlich auch Laubschlachten gemacht!Zwischendurch kam dann, wie auch die Jahre zuvor, ein Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Kreisverband Rems-Murr vorbei, der nach viel lobenden Worten jedem Schüler als Dankeschön eine Teilnehmerurkunde und ein großes Farbposter überreichte. Auch er begrüßte im Übrigen unsere Idee, auf Plastiksäcke zu verzichten.

Im Anschluss an die Laubsammelaktion war dann seither als Belohnung der Kinderspielplatz im Schloßpark angesagt. Doch der blieb diesmal ganz leer, denn es gab alternativ dazu eine neue Attraktion - der Kipperanhänger! Nacheinander durften die Kinder diesen besteigen, um darin z.B. Purzelbäume oder sonstige lustige Turneinlagen auf ihrer selbst erarbeiteten "Laubmatratze" zu machen. Positiver Nebeneffekt: Das Laub wurde gleich verdichtet! Was will man mehr!

Die im Schloßpark gesammelte, nunmehr komprimierte Laubmenge der Wittumschüler betrug rund ein Kubikmeter. Das ist eine Menge! Aber das war offenbar noch nicht genug, denn die jungen Baumretter starteten am 19.11. erneut eine Sammelaktion, diesmal an einem sehr großen Exemplar beim ehemaligen Kinderschüle. Auch hier war die BLU mit vor Ort, unterstützend beim Laubrechen und natürlich beim Entsorgen des Kastanienlaubes. Mengenmäßig kam wieder ungefähr ein Kubikmeter zusammen.


Getreu unserem Motto: „Wir packen's an - von Bürgern für alle Bürger! Bäume vor Ort erhalten – unser aktiver Beitrag zum Umwelt-/Natur- und Klimaschutz!“ erfolgte dann am Samstag, 16.11. von 13-16 Uhr unsere eigentliche, erste große Bürger-Laubsammelaktion auf Gemeindegrundstücken. Und zwar selbstverständlich ohne Laubbläser- und Sauger! Wir können nun voller Stolz berichten, dass wir laut SDW Kreisverband Rems-Murr die erste Gruppe kreisweit sind, die im Rahmen ihrer bereits seit 2007 stattfindenden Kastanienlaubsammelaktion eine Veranstaltung organisierten, zu der alle (Urbacher) Bürgerinnen und Bürger öffentlich um Mithilfe gebeten wurden.

Als Initiator für Urbach war und ist es uns natürlich primär am Wichtigsten, durch einfachste Maßnahmen (= Laubrechen) zu versuchen, noch mehr Kastanienbäume im Ort länger am Leben zu erhalten. Auch noch erwähnenswert: es werden fast ausschließlich Blätter der weißblühenden Gewöhnlichen Rosskastanie befallen. Ein Herz für unsere Kastanien, so stand es auf unseren Werbeplakaten, die im Übrigen so gestaltet sind, dass sie jedes Jahr wiederverwendet werden können. Auch daran haben wir gedacht, ein wenn auch kleiner Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit!

Durch unsere BLU-interne, vom Gemeindebauhof völlig unabhängige Transportlogistik entlasten wir diesen zudem und helfen somit aktiv, Gemeindekosten zu sparen.

Unser öffentlicher Aufruf hat sich gelohnt! Mit dabei waren nicht nur Leute aus den eigenen Reihen, sondern wir bekamen auch tatkräftige Unterstützung durch andere Bürgerinnen und Bürger, womit wir so nicht unbedingt gerechnet hatten. Nach einer kurzen Einleitung inkl. den notwendigen Sicherheitsbelehrungen (Arbeiten im Straßenverkehrsbereich) etc. ging es dann gemeinsam am Freibadparkplatz los, weiter am Spielplatz „Schilfplätzle“, dann an den so wichtigen Schattenspendern auf der Liegewiese. Am benachbarten Bolzplatz wurde ebenfalls gesammelt. Natürlich waren auch Kinder mit dabei! Die freuten sich, wenn zwischen dem vielen Laub doch noch unerwartet ganz wunderschöne Kastanien zum Vorschein kamen. Die Sammlerinnen und Sammler fragten zwischendurch immer wieder hochmotiviert: „Und, wo geht es jetzt weiter? Wo stehen die nächsten Bäume, wo müssen wir hin?“ Also, ab in die Urbacher Mitte 1, dann zum Friedhof und Umgebung, und zum Schluss noch jeweils ein Baum gegenüber der Friedenskirche und an der Atriumschule.

Was uns besonders freute: Ein vorbeiradelnder Junge fragte, wieso wir so viele Rechen dabei hätten. Diesem wurde, wie vielen anderen zufällig vorbeikommenden Interessierten ebenfalls, selbstverständlich und ausführlich erklärt, was hinter unserer Bürger-Laubsammelaktion steckt. Absolut erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Es kamen auch noch ganz spontane Baumretter dazu, die mit zum Laubrechen griffen. Vorbildliches Bürgerengagement!

Gegen 16 Uhr war dann, wie geplant, der arbeitsreiche Teil unserer Veranstaltung abgeschlossen und wir zählten zusammen: Stolze 19 Bäume, deutlich mehr als geplant! Bei Getränken und Gebäck ließen wir dann unsere zur vollsten Zufriedenheit abgelaufene Premiere gemeinsam ausklingen.


Vielen Dank an dieser Stelle dem Gemeindebauhof, der uns Laubrechen und Verkehrssicherungsmaterial zur Verfügung stellte und natürlich an alle Laubsammlerinnen und Laubsammler für Ihren ganz tollen Einsatz! Durch Ihre aktive Mithilfe haben Sie alle mit dazu beigetragen, unsere so wichtigen und wertvollen, z.T. sehr stattlichen Kastanienbäume zu schützen. Unsere Bäume – wir brauchen sie mehr denn je, als Kohlendioxid-Sammler, Sauerstofflieferanten, Verdunstungs-Kühler und willkommene Schattenspender.

Baumerhalt bedeutet auch: Lebensraum für schützenswerte Tiere wie z.B. Fledermäuse und Vögel sichern!

Danke auch an alle, die sich freundlicherweise bereiterklärt hatten, unsere Werbeplakate aufzuhängen.

Soviel sei schon vorweg gesagt: Für einen nachhaltigen Baumerhalt ist es notwendig, jedes Jahr zum Laubrechen zu greifen. Wir haben dafür bereits ein sehr gutes Vorbild vor Ort: Die „Save the nature“ - Gruppe der Wittumschule! Nächstes Jahr werden wir deshalb wieder eine Bürger-Laubsammelaktion organisieren und freuen uns schon jetzt drauf.


Können wir dann vielleicht auch Sie als aktiven Baumretter gewinnen?


Für die BLU war bzw. ist das Laubsammeln mit dem 16.11. jedoch noch nicht beendet! Angespornt durch unsere sehr gelungene Bürger-Laubsammelaktion, konnten wir intern bereits am 20.11. an einem besonders prächtigen Kastanienbaum am Schloß weiter sammeln, natürlich geschah dies in vorheriger Absprache mit der Wittumschule.


Am 25.11. folgte dann gleich eine weitere Baumrettungsaktion am Spielplatz „Schdoifeld“ und am Großteil der Bäume entlang der Schloß-Parkplätze, weitere innerörtliche Sammlungen am 02.12. und 05.12.. Dabei sind wir besonders klimaneutral vorgegangen, indem mit zwei großen Fahrradanhängern und Muskelkraft das Kastanienlaub zu einem zentralen Zwischenlagerplatz gefahren wurde. Dort angekommen, wurde das Sammelgut jedoch nicht einfach auf einen großen Haufen geleert, was ja für einen späteren Abtransport naheliegend wäre. Stattdessen wurde dieses dann dort von den Fahrradanhängern in Bigbags umgeschüttet, die oben abgedeckt wurden. Warum der Aufwand mit den Bigbags? Ganz einfach! Wir denken natürlich auch an unsere stacheligen Winterschläfer! Wenn sich am vorübergehenden Sammelplatz meterhoch das Laub aufschichtet, wäre das sicherlich eine ganz kuschelige Möglichkeit, dass sich dort Igel einnisten. Nichts wäre ärgerlicher, wenn wir nach Wochen den Laubhaufen entsorgen und dabei dann die absolut schützenswerten Tiere aufscheuchen würden.

Während unserer Premiere und auch danach kamen zwischendurch auch immer wieder sehr interessante und unterhaltsame Gespräche mit Urbacherinnen und Urbachern zustande. So halfen wir also nicht nur den Kastanien (unser primäres Ziel), sondern die Bürgerinnen und Bürger nutzten zugleich sehr gerne eine ausgezeichnete und ganz ungezwungene Möglichkeit, mit uns und v.a. mit unseren zwei BLU-Gemeinderäten, Manfred Wrobel-Adelhelm und Ingolf Spannaus, in direkten Kontakt zu treten.

Was für uns natürlich auch selbstverständlich war: Das vom Ev. Kindergarten bereitgestellte Kastanienlaub (rund ein Kubikmeter) gleich mit zu entsorgen!


Wie viel Kastanienlaub wurde nun letztendlich gesammelt? Der 8 Kubikmeter fassende Anhänger war randvoll und zwar hochverdichtet! Das Gewicht der Ladung betrug 2,11 Tonnen! Eine wirklich sehr stolze Zahl! Rund die Hälfte davon aus unserer Bürger-Laubsammelaktion, der Rest stammte von den Wittumschülern, vom ev. Kindergarten und einer unserer BLU-internen „Zusatzsammlungen“.

An unserem Zwischenlagerplatz warten jetzt bereits schon wieder rund zwei Kubikmeter verdichtetes Kastanienlaub auf die BLU-Abfuhr zur professionellen Kompostierung. Es stammt von 9 weiteren Gemeinde-Bäumen. Damit aber noch nicht genug! Die BLU will noch weiter sammeln! Denn: Jedes eingesammelte Blatt hilft, unsere so beliebten Kastanienbäume im Ort länger zu erhalten. Und dafür setzt sich die BLU sehr gerne ein!

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Turboworkshop: Die Doppik, kommunaler Haushalt und Finanzen am 22.11.2019 - ein Rückblick

Auf Initiative der BLU veranstaltete die KOMMUNAL AKADEMIE BaWü der Friedrich-Ebert-Stiftung am Freitag, den 22.11.2019 von 17 -21 Uhr im Mehrzweckraum der Atriumhalle, einen Turboworkshop zum Thema "Die Doppik. Das Neue Kommunale Haushaltsrecht (NKHR). Wir freuen uns, dass das Angebot eine so große Resonanz gefunden hat, der Workshop war rasch ausgebucht.

Eine bunt gemischte Gruppe von neu gewählten Gemeinderäten, Nachrückern und kommunalpolitisch interessierten Bürgern aus diversen Gemeinden hatte sich eingefunden. Zuerst erläuterte Herr Huzel als Bildungsreferent des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg die Hintergründe der Friedrich- Ebert-Stiftung und die diversen Angebote (www.fes.de).

Nach einer Vorstellungsrunde zum besseren Kennenlernen und den Vorkenntnissen und Erwartungen, trat Herr Hanspeter Friede als Referent in Aktion.

Als langjähriger Kämmerer der Stadt Bad Friedrichshall und kaufmännischer Werksleiter der Stadtwerke Bad Friedrichshall, konnte er aus seinem reichen Wissen und Erfahrungsschatz schöpfen. Nach einer kürzeren Erklärung zur Kameralistik, lag der Schwerpunkt auf der Doppik, dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht (NKHR). Herr Friede zeigte auf, welcher gravierende Wechsel hier stattfindet und was für eine Herkulesaufgabe dies für eine Gemeinde ist, angefangen von der Vermögenserfassung und -bewertung bis hin zur Schulung sämtlicher betroffener Mitarbeiter. Die Umstellung im letzten möglichen Jahr hält er aufgrund der Auslastung der Rechenzentren für nicht optimal.

Der interaktive Workshop war sehr informativ und durch die humorvolle Art von Herrn Friede und seine Beispiele unterhaltsam und kurzweilig.

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Die Igel brauchen Hilfe

https://igelhilfe.com/

Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten
(Bundesartenschutzverordnung - BArtSchV)

https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/BJNR025810005.html

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Der Waldboden blutet aus!

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/folgen-des-pellet-booms-der-waldboden-blutet-aus-a-604361.html

https://presse.wdr.de/plounge/tv/wdr_fernsehen/2018/11/20181121_abgeholzt.html

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Für aktiven Klimaschutz und zur Müllvermeidung, und zum Austausch bei
Kaffee und Kuchen, besuchen Sie doch einfach die Repaircafes in unserer
Nähe, das Remstal ist gut vertreten.

https://repaircafe.org/de/besuchen/

und nutzen Sie im Mitteilungsblatt Urbach die Rubrik:
Umwelt und Entsorgung
Sperrmüllbörse „Zu verschenken“

oder die Möglichkeit bei der
https://www.abfallwirtschaft-rems-murr.de/generator/fundgrube.php
zu inserieren
"Biete" und "Suche"

Hier eine Übersicht der Cafés

http://klik-co2.de/html/repair-cafes.html
Somit wird auch noch dem Ein oder Anderen eine Freude bereitet.


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Teure Kunst in Urbach

Am 13.9.2019 endete (vorerst) mit der Enthüllung von 3 Skulpturen  bei einem Festakt in Urbach das Projekt "Kunst in Urbach", welches der "Gemeinderat-2015-2019" (noch ohne BLU-Gemeinderäte) beschlossen hatte und den Bürger (zusammen mit den anderen Kunstwerken, die im Jahre der Gartenschau entstanden sind) 65 000 € gekostet haben.
Da die BLU gemäß Wahlprogramm für "Reduzierung der Pro-Kopf-Verschuldung" steht, stellt sich hier die Frage :
Ist es nachhaltig im Hinblick auf die nächsten Generationen, für Kunstwerke,  "Skulpturenpfad" und das "Bildhauersymposium" , die nur von wenigen Bürgern besucht wurden (wenn man die Mitglieder und Anhänger des "Gemeinderat-2019-2019" ausnimmt),        65 000 € auszugeben, wenn in der maroden Kanalisation und im Dach der Aussegnungshalle eine finanzielle Zeitbombe tickt?

Wieso entscheidet die kleine Anzahl der "Gemeinderat-2015-2019"-Mitglieder , was sich die Bürger von Urbach als Kunst anschauen müssen ?








 

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Weniger Pestizide, mehr Lebensräume



Die Halbierung chemischer Pestizide, mehr Öko-Landbau und besser geschützte Lebensräume: Baden-Württemberg hat in einem Kraftakt von Volksbegehren-Trägerkreis, Landesregierung und Landwirtschaftsverbänden einen Gesetzentwurf gegen das Arten- und Höfesterben auf den Weg gebracht.  Diesen akzeptieren wir als Alternative zum  Volksbegehren. Wir rufen unsere Unterstützer*innen auf, sich für das neue baden-württembergische Leitbild einer zukunftsfähigen Landwirtschaft einzusetzen: mit mehr "bio" und weniger Pestiziden. Was das heißt, steht hier.

https://volksbegehren-artenschutz.de


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Sie suchen eine Streuobstwiese? Oder haben eine anzubieten?

https://www.streuobstwiesen-boerse.de/index.php 

Hinter dem Link finden Sie alles Interessantes rund um Streuobstwiesen.

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Ortsbegehung Sanierungsstau

Am Freitag, den 10. Mai 2019 fand eine Ortsbegehung zu diesem Thema statt. Da die Gemeindeverwaltung und die bisher im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stets die Existenz eines Sanierungsstaus abgestritten haben, wurde von der BLU exemplarisch ein kleines Stück der Urbacher Infrastruktur mit interessierten Bürgern begangen: Start war bei der Brücke am Freibadparkplatz, über die Untere Seehalde mit der Brücke zum Kreuzweg, die Burgstraße und die Uferstraße mit der dortigen Brücke sowie die Brücke in der Hohenackerstraße, konnten sich alle ein Bild über den Zustand der Straßen, Bordsteine, Gehwege, Brücken und Stützmauern machen. Die beigefügten Bilder (bewusst möglichst ohne Personen),  zeigen die diverse Schäden. Das Meinungsbild der Teilnehmer der Ortsbegehung fiel ziemlich eindeutig aus!

Manfred Wrobel-Adelhelm, der die Ortsbegehung leitete, hatte in einer Einwohnerfragestunde, bei der er wieder einmal den Sanierungsstau angesprochen hatte, vom damaligen Bauamtsleiter, Herrn Baumeister, die Antwort bekommen, die Straße Untere Seehalde sei eben immer nur geflickt, jedoch nie richtig saniert worden. Auf die Rückfrage, wann denn nun die Sanierung der Unteren Seehalde angegangen würde, bekam er damals die Antwort, dies sei nicht absehbar, da es ja noch Straßen mit einem viel schlechteren Zustand in Urbach gäbe!

Viele der Schäden zeigen, dass diese schon seit zig Jahren bestehen. Da nicht konsequent gehandelt und saniert wurde, haben sich die Schäden vergrößert. Die Sanierung ist nun deutlich aufwändiger und teurer bzw. evtl. gar nicht mehr sinnvoll, ggf. muss abgerissen und neu gebaut werden!

Angesichts dieser Ausgangssituation vertritt die Bürgerliste Urbach die Position, dass den Pflichtaufgaben wieder absoluter Vorrang einzuräumen ist und die freiwilligen Aufgaben und Ausgaben eingeschränkt bzw. zurückgefahren werden müssen. Auch die Gemeinde Urbach kann jeden Euro nur einmal ausgeben und jede Entscheidung für etwas ist auch eine Entscheidung gegen etwas anders! Pflicht vor Kür, Realität vor Vision!

  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (48)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (49)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (50)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (51)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (47)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (46)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (45)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (44)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (40)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (41)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (42)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (43)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (39)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (38)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (37)

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Gemeindesratswahl 2019 - Die wichtigsten Themen in Urbach.

(ZVW 07.05.2019)

 

 

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Im Jahr 2014 betrug der Schuldenstand pro Einwohner etwas über 304,97 € nach nur 5 Jahren belaufen sich die Schulden 2019 auf 1079€ pro Einwohner.



 



Erster öffentlicher Auftritt am 25.01.2019