Bürgerliste Urbach

Perspektivenwechsel für Urbach
 

Natur-Entmüll-Aktionen in Urbach 2021

Termine waren:  

 

Samstag  27.02.  + 06.03.  + 13.03. +  20.03.  +  27.03.2021  von 13:30 - 18:30  Treffpunkt:  

Oberer Friedhof-ParkplatzOrganisation + verantwortlich: 

Matthias GörtlerZiel: 

Urbacher Grün-Bereiche (Wiesen, Büsche, Bäche) von Müll befreien und dabei die Bevölkerung auf ihre Verantwortung bezüglich des Problems Müll-in-die-Landschaft-Werfen und Müll-Werfer auf die Asozialität ihres Tuns aufmerksam machen und zum Umdenken bewegen.

Bestenfalls die Urbacher, die zwar selber nie Müll in die Natur werfen, aber sich nur bis zu ihrem Zaun verantwortlich fühlen, zum gemeinschaftlichen, aktiven Naturschutz durch Entmüllen zu motivieren.

Ablauf-Plan:

Sammler mit vollem Müll-Eimer rufen per Handy eines der Lasten-Pedelecs an, welche die vollen Eimer gegen leere tauschen. Beim Mülltransport zur Deckel-Mulde am oberen Friedhof-Parkplatz verhindert der Deckel das Herauswehen von Plastik. Am Ende jedes Aktionstages wird die AWRM-Deckel-Mulde (AWRM = Abfall-Wirtschaft-Rems-Murr) abgeschlossen, damit unter der Woche darin kein Hausmüll entsorgt wird.

 Arbeits-Material: 

15 graue 20l-Eimer mit Deckel (gespendet von Maler Krubitzer), 10 gelbe 20l-Eimer, Plastikwanne, 80l Wasser in 4 Kanistern, Handbesen (von Manfred), 10 Müll-Zangen (gekauft bei Eisen-Vetter von Matthias), 2-Deckelmulde (mit 2 Vorhängeschlössern + Schlüssel, gestellt von der AWRM), Handschuhe, gelbe Warnwesten, Käppis (gespendet von der AWRM), 3-Rad-Lasten-Pedelec (von Gemeinde, BM Frau Fehrlen ausgeliehen, gefahren von Matthias auf eigenes Schadens-Risiko), 2-Rad-Lasten-Pedelec (Riese+Müller, weiß, gestellt von Friedemann Vetter, gefahren von Manfred)

 Fazit: 

Nach den fünf Natur-Entmüll-Aktionen 2021, bei den von Feb.-März mit jeweils bis zu 20 Personen in ca. 200 Stunden ca. 72 qkm Fläche der Gemeinde Urbach abgelaufen worden sind (soviel, weil ja einige Gebiete bis zu 5x begangen wurden), ist die AWRM-Deckel-Mulde voll. Weil ab März die Vogel-Brutzeit beginnt, konnte ab dann nicht mehr in Gebüsch-Nähe gesammelt werden.

Die Konfrontation mit den großen Müll-Mengen, die sich in Urbach jahrzehntelang in der Natur angesammelt haben und aber auch leider täglich neu in der Urbacher Mitte 1 + 2 anfallen, war physisch + psychisch recht anstrengend, aber das Gefühl der Gemeinschaft gab Kraft.

Die Beteiligung war mit durchschnittlich mehr als 10 Erwachsenen zufriedenstellend:

1. Termin) 16 Erwachsene + 1 Kind   

2. Termin) 16 Personen (davon 2 Jugendliche, 1 Kind) (neu: Ehepaar Klaus + Susanne, Jonathan, Elias)

3.Termin) 20 Personen (davon 2 Jugendliche + 5 Kinder von zwei Familien neu dabei)

4. Termin) 17 Personen (davon 3 Jugendliche + 2 Kinder)(1 Vater m. 9j. Tochter + Freundin neu dabei)

5.Termin) 7 Erwachsene (davon 1 Geflüchteter, der den Tipp vom Flüchtlingsbeauftragten in Urbach erhalten hatte)

 Die viermalige Einladung im Urbacher Mitteilungs-Blatt unter der Rubrik „Umwelt“ brachte (trotz Vollverteilung mit 3.900 Briefkästen gegenüber 1.900 bei Normal-Verteilung) nur fünf neue Erwachsene zum Treffpunkt.

Einer Wiederholung 2022 steht nichts im Wege, dank der effizienten Zusammenarbeit mit Manfred (der bei jeder der fünf Aktionen das teilweise schwere, sperrige Arbeitsmaterial zum Treffpunkt transportierte und zum Schluss nach 18:30 Uhr die schmutzigen Eimer auswusch), mit der Gemeinde (die trotz Corona-Risiko für diese Aktion das OK gab und das Lasten-Pedelec durchgehend für einen Monat an den Organisator verlieh), mit der AWRM, die die Deckel-Mulde für einen Monat kostenlos zur Verfügung stellte).

 Aussichten:

Die Müll-Menge, die in die Urbacher Natur geworfen wird, ist erschreckend groß und wird in nächster Zukunft nicht sinken, da ein Umdenken der Verpackungs-Industrie und Konsumenten nicht in Sicht ist. Nichtstun würde aber bedeuten, eine zunehmende Vermüllung des Ortes, verursacht durch eine Bevölkerungs-Minderheit hinzunehmen. Das ist für mich keine Option, es lohnt sich gegen die Vermüllung der Pflanzen- und Tier-Welt zu kämpfen, für das Wohl unserer Kinder, Enkel …

Auf Wunsch einiger Teilnehmer der letzten Aktion, wird es zukünftig regelmäßig ein Natur-Entmüll-Aktions-Treffen 1x / Monat am letzten Samstag ab 14:00 Uhr geben. Treffpunkt ist am oberen Friedhof-Parkplatz. Dies erfolgt, um die Bevölkerung weiterhin auf das Müll-Problem aufmerksam zu machen und einige zum Umdenken bzw. Mitmachen zu bewegen. Man kann dann gemütlich müllsammelnd nur durch die Urbacher Mitte 1 + 2 bis zum Lidl zu laufen, sich unterhalten und in der gelben Warnweste als Denkanstoß auffallen.

 Ausführliche Chronik:

Die erste Natur-Entmüll-Aktion in Urbach war am Samstag, 27.02.2021, ab 13:30 Uhr, Treffpunkt war der oberer Friedhofparkplatz.  

Dort warteten Manfred mit Pkw-Hänger, gelben Eimern, Plastikwanne, 80l Wasser in vier Kanistern, die Deckelmulde (mit zwei Vorhängeschlössern, gestellt von der AWRM), Handschuhe, Warnwesten, Käppis (alles gespendet von der AWRM), 10 Müllzangen (von Eisen-Vetter, gestellt von Matthias), 15 graue 20l-Eimer mit Deckel (gespendet von Maler Krubitzer).  

Einladung erfolgte, nach Rückversicherung bei der Gemeinde, ob die Aktion unter den geltenden Corona-Schutz-Vorschriften stattfinden kann, per Telefon und E-Mail.  

Es kamen insgeamt 16 Erwachsene + 1 Kind (Gunther, Manfred, Iris, Ingolf + Kerstin, Rudolf + Emil, Erika + Rolf, Beatrice, Jörg + Birgit, Edgar, Petra, Hans + Nadia, Matthias), die am Treffpunkt alle Corona-Masken und Warnwesten trugen. Es wurde nach Zustimmung aller Personen ein Gruppenfoto gemacht.

Die Handy-Nrn. der Müll-Kuriere (mit Lasten-Pedelec) wurden verteilt. Alle sammelten Müll erst einmal am Friedhofparkplatz, wo erstaunlich viel in den Büschen lag, dann in der Urbacher Mitte 2 und 1 bis zum Lidl-Parkplatz. Danach wanderten die Sammler zu den Gebieten, die ihnen persönlich am Herzen lagen.

Das 3-Rad-Lasten-Pedelec der Gemeinde (ausgeliehen von Matthias auf eigene Verantwortung bei BM Frau Fehrlen) hat sich gut bewährt. Manfred fuhr das 2-Rad-Lasten-Pedelec (R+M, weiß, gestellt von Friedemann Vetter). Die gelben Warnwesten fielen den Müll-Kurieren beim Finden der Sammler und bei der Bevölkerung gut auf.  

Manfred wusch zum Schluss gegen 18:30 Uhr in der Dämmerung noch die Eimer aus und holte Sperrmüll (T-Stange, Warnbake, Reifen, Kindersitz, …) am Urbach-Unterlauf per Auto ab.   

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Die zweite Natur-Entmüll-Aktion fand am Samstag, 06.03.2021, ab 13:30 Uhr mit 16 Personen, davon 2 Jugendliche, 1 Kind (Gunther, Manfred, Ingolf + Kerstin, Rudolf + Emil, Erika + Rolf, Petra + Lies , Hans + Nadia, Susanne + Jonathan, Hanna, Matthias) wieder unter Einhaltung der Corona-Vorschriften statt. Einladung erfolgte per Tel., Mail und Text im Mitteilungs-Blatt ohne Treffpunkt-Angabe (um wegen Corona die Teilnehmerzahl unter Kontrolle halten zu können), dafür mit Info-Tel. Nr. von Matthias. Es wurde nach Zustimmung aller Personen ein Gruppenfoto gemacht. Diejenigen, die kein Lieblings-Sammelgebiet hatten, bekamen anhand markierter Karte etwas vorgeschlagen.  

Das Gemeinde-Lastenpedelec und das R+M-Lastenpedelec von Friedemann Vetter sowie die Eimer bewährten sich wieder bestens. Ablauf wie beim ersten Termin, Ende war um ca. 18:30 Uhr.  

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 Die dritte Natur-Entmüll-Aktion fand am Samstag, 13.03.2021, ab 13:30 Uhr (bei Sturm, Böen bis 80km/h, 10°C und Regen ab 14:30 Uhr) mit 20 Personen (davon 2 Jugendliche + 5 Kinder ca. 2-8 Jahre) unter Einhaltung der Corona-Vorschriften statt. Ich habe mich sehr gefreut, dass trotz Sturm und Regen so viele kamen und erstmals zwei Familien mit kleinen Kindern dabei waren. Außerdem Manfred, Iris, Gunther, Rudolf, Brigitte + Jörg, Hans, Elias + Jonathan, Ehepaar Klaus + Susanne, … Matthias).

Es wurde nach Zustimmung aller Personen ein Gruppenfoto gemacht. Alle Zangen + grauen Eimer waren in Benutzung.

Bei dem starken Wind litt die Sammel-Effektivität betreffend dem Verpackungsmüll und den geplanten Rems-Bereich haben wir wegen Astbruchgefahr ausgespart. Manfred hatte passend für das Problem, dass kleine Plastikfolien aus den Eimern wieder herausgeweht wurden, Papiersäcke mitgebracht, die dem Regen lange standhielten. Sie waren aufgrund des geringen Gewichts auch gut geeignet für die Kinder.

Um 15:30 Uhr fragten am Urbach, Wasserspielplatz, spontan drei Jungs (14, 13, 8 Jahre), ob sie helfen könnten und sie bekamen Eimer + Zangen. Sie waren mit Eifer dabei, sammelten 1,5 Stunden in der Kälte, zwei volle Eimer und fragten nach Wiederholung der Aktion. Ablauf wie beim ersten Termin, Ende war um ca. 18:30 Uhr.  

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 Die vierte Natur-Entmüll-Aktion fand am Samstag 20.03.2021, ab 13:30 Uhr bei 3°C, Sonne mit 17 Personen (davon 3 Jugendliche + 2 Kinder) unter Einhaltung der Corona-Vorschriften statt. Ich habe mich sehr gefreut, dass drei neue Gesichter dabei waren. (Gunther, Rudolf, Ingolf + Kerstin, Hans + Nadia, Elias + Jonathan + Leo, Klaus + Susanne, Petra + Liese, 1 Vater mit 9 j. Tochter + deren Freundin, Matthias). Es wurde nach Zustimmung aller Personen ein Gruppenfoto gemacht. 

Petra + Liese wurden oberhalb des Eberhardbuckel betr. Lägerle-Schrott fündig, Rudolf war mit dem Auto rechts und links des Urbachs unterhalb der Steinbeisstraßen-Brücke bis zur Wasser-Regelanlage aktiv und holte große Brocken aus dem Unterholz. Ehepaar Walter kämpfte wie Manfred mit großen Mengen McDonalds-Müll, Hundekotbeuteln am Feldweg hinter der Aral-Tankstelle. Elias, Jonathan und Leo sammelten am Urbach-Rems-Delta, am Jugendtreff unter der Eisenbahn-Brücke. Matthias sammelte am südl. Remsradweg Richtung Schorndorf und auf der Nordseite (schöne große Bäume, Büsche) ab der Kreisstraße zurück Richtung Urbach. Im Bereich Kleingärten liegt sehr viel Müll in den Büschen a la Müllkippe, frustrierend. Lichtblick: Eine Frau hat ein selbstangefertigtes Bitte-hier-kein-Müll-Schild an einem Baum befestigt und sagte "nach der Winterpause lag viel neuer Müll dort". Ich konnte nur ca. 10% vom Müll bewältigen und war frustriert, sammelmüde. Wegen der Brutzeit wird dort erst wieder 2022 gesammelt, aber dann jede Woche, wegen Präsenz und zusätzlich bei der Flurputzede. Ablauf wie beim ersten Termin, Ende war um ca. 18:30 Uhr.  

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Die fünfte Natur-Entmüll-Aktion fand am Samstag 27.03.2021, ab 13:30 Uhr bei Sonne, Wind 25-60 km/h statt.  

Am oberen Friedhofparkplatz waren mit Weste + Corona-Maske versammelt: 7 Erwachsene. (Manfred, Ingolf, Klaus, Brigitte + Jörg, Matthias, Geflüchteter Mehtap (aus Pakistan, ca.25 J. alt, bekam Tipp vom Integrationsbeauftragten der Gemeinde Urbach Herrn Waselzada). Es wurde nach Zustimmung aller Personen ein Gruppenfoto gemacht. Ablauf wie beim ersten Termin, Ende war um ca. 18:30 Uhr.

Im Bereich Friedhof lag viel Plastik, ca. zwei Eimer voll herum, welches der Wind aus der offenen Mulde geweht hatte. Ich fragte mich, wieso die Friedhofbesucher ihren Müll, den sie ja hin transportiert haben, nicht einfach wieder mit heim nehmen und ihn in ihrer eigenen Tonne entsorgen. Wieso muss das die Gemeinde, d.h. alle zahlen!? Um 18:30 Uhr wurde der Container, der jetzt voll ist, abgeschlossen.  

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Matthias Görtler, 5. April 2021

 

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Autoreifen, Vodkaflaschen, toter Fuchs … es ist alles da!

Ein kleiner Bericht zur Natur-Entmüll-Aktion Urbach 2021 von einem der teilnehmenden Müllsammler.

Nachdem die Kreisputzede nach 2020 auch 2021 der Coronapandemie zum Opfer gefallen ist, fand ich die Idee von Matthias Görtler, coronakonform in Kleingruppen Müll zu sammeln, unterstützenswert. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass aus den Reihen der Bürgerliste Urbach konstruktive Vorschläge und Aktionen zum Wohle der Gemeinde Urbach kommen. Erfreulich war, dass neben den vielen BLU’lern sich auch weitere Naturschützer an der Aktion beteiligten. An den ersten vier Terminen konnte ich teilnehmen, meistens war es eine Vater-Sohn-Aktion mit meinem 10jährigen Emil.

Mein Fazit: Es ist erschreckend, wie sorglos bzw. kriminell Müll in der Landschaft weggeworfen bzw. bewusst entsorgt wird. Neun Autoreifen, eine Autobatterie, ein Tank eines Transporters, Flaschen ohne Ende … vor nichts wird zurückgeschreckt. Wenn sich das Auge „kalibriert“ hat, fällt einem plötzlich überall der Müll auf. Besonders schlimm finde ich Glasflaschen, da diese nicht verrotten und z.B. durch Mäharbeiten in viele gefährliche Scherben zerfetzt werden. Extrem gefährlich für Tiere und Barfussläufer.

Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, hier ein paar Impressionen aus unseren Sammelgebieten:

Samstag, 27. Februar 2021, Sammelgebiet: Grillplatz an der Rems, Auenwald bis zur Remsbrücke (hier gab es u.a. jede Menge Glasflaschen), Naturschutzgebiet Morgensand und Seelachen. Dieses Gebiet wurde aufgesucht, da dort künftig Hochlandrinder weiden sollen und so mancher Müll für die Tiere eine Verletzungsgefahr darstellt). Mehrmals musste aufgrund der Müllmenge Manfred mit dem Lastenpedelec angefordert werden, obwohl er mit der vorigen Ladung noch gar nicht am Container angelangt war.

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Samstag 6. März 2021, Sammelgebiet: Naturschutzgebiet Morgensand und Seelachen.

Da beim ersten Sammeltermin aufgefallen war, wie viel Müll vorhanden war, wurde hier weiter gesammelt – es wollte kein Ende nehmen!

Auffallend war auch der Müll von Anglern (Köderverpackungen, Bierflaschen) sowie abgelagerter Bauschutt. Highlight war u.a. eine in einen Baum eingewachsene Bierflasche, die „befreit“ wurde. Gut, dass nun bereits relativ weit vorne der neu errichtete Weidezaun den Zugang bzw. die Befahrung des Areals verhindert.

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Samstag 13. März 2021, Sammelgebiet vormittags: Naturschutzgebiet Morgensand und Seelachen.

Langsam wird es ermüdend, es will kein Ende nehmen, immer neue „Schätze“ tauchen auf, es gibt nichts was man nicht in die Pampa werfen könnte! Vom Betriebshof der Firma Fried werden Kunststofffolien und Plastik- Kaffeeautomatenbecher ins Naturschutzgebiet geweht, der Grenzbereich ist entsprechend verunreinigt.

Sammelgebiet nachmittags: Friedhofstraße, Konrad-Hornschuch-Straße, Steinbeisstraße, Daimlerstraße, Bachstraße und Marktplatz.

Da Emil heute nicht dabei ist, wird mit meiner Lieblingsschwägerin Iris in einer Kleingruppe Müll gesammelt. Mitten im Ort liegt im Urbach ein Autoreifen, der Sturm hat viele Folien und Dämmmaterial der Baustellen weiträumig verteilt. Der Sammelsack aus Papier hält dem Regen glücklicher Weise bis zum Schluss stand. Bei gutem Wetter Müll sammeln kann jeder!

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Samstag 20. März 2021, Sammelgebiet: Mündungsbereich des Urbachs.

Auch hier liegt jede Menge Müll im Gebüsch. Highlight ist ein toter Fuchs nahe der Steinbeisbrücke.

Um die idyllische Sitzbank am Remsufer im Mündungsbereich ist das Unterholz mit kleinen Vodkaflaschen übersät. Dass Menschen ein Alkoholproblem haben, ist keine Schande, jedoch den „Kurzen“ massenhaft in die Landschaft zu werfen, obwohl es dort einen Mülleimer gibt, ist eine Sauerei! Bei 50 Vodkaflaschen habe ich aufgehört zu zählen.

Wenn sich Jugendliche unter der Bahnbrücke treffen und dort irgendwelche Gelage machen, kann man auch hierfür Verständnis haben. Muss man jedoch haufenweise Flaschen an den Betonpfeilern zerschmeißen und auch den sonstigen Müll einfach liegenlassen? Herr schmeiß Hirn runter!

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Rudolf Wrobel, 16. April 2021

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Waldhäusle in der Friedhofstraße entpuppt sich als Gartenschaualtlast und Umweltverschmutzung

Im Vorfeld der Remstal Gartenschau 2019 wurde von den Waldhausbefürwortern auf einem Grundstück der Gemeinde Urbach gegenüber dem REWE Parkplatz das Waldhäusle gebaut.

Medial wurde dies groß gefeiert.

https://waldhaus-urbach.jimdofree.com/aktionen/waldh%C3%A4usle/








FW-Gemeinderätin Monika Bruckmann und SPD-Gemeinderat Jürgen Schlotz immer an vorderster Front.







SPD-Gemeinderat Jürgen Schlotz beaufsichtigt den Aufbau und legt selbst Hand an.


















Ja, „Es war einmal …“, die Mehrheit der Urbacher Bürger sah die Idee mit dem Waldhaus anders:







Was aus dem Bauplan und den Bildern betr. des Waldhäusle nicht hervorgeht, ist die Dachdeckung.

Hier haben die beteiligte Akteure kurzerhand ihre alten Wahlplakate einer neuen Verwendung zugeführt oder anders gesagt, entsorgt.

Was haben sich die Beteiligten dabei gedacht? Dass Wahlplakate aufgrund des Kunststoffanteils ewig halten?

Weit gefehlt, die Witterung hat die Plakate zersetzt, tausende von Teilen und Teilchen wurden in die Umgebung und in den Urbach geweht!

Während Urbacher Bürger ehrenamtlich Müll sammeln, wird durch das Waldhäusle die Umgebung vermüllt.

Wem gehört das Gebäude? Wer ist dafür verantwortlich, haftet? Wer verhindert die weitere Vermüllung der Umgebung durch das Waldhäusle? Dach sanieren oder abreißen?

Fragen über Fragen, die Remstal Gartenschau 2019 und ihre Spätfolgen werden uns noch lange beschäftigen.

Rudolf Wrobel

PS: An den ehrenamtlichen Müllsammelaktionen haben sich bisher nur zwei Personen des derzeitigen Gemeinderats beteiligt, die beiden Gemeinderäte der Bürgerliste Urbach (BLU). Just die Personen, die im Vorfeld der Remstal Gartenschau 2019 in der Alternative Gartenschau Urbach (AGU) die Vielfalt der Projekte kritisch hinterfragt und Korrekturen gefordert haben.

Hier einige Bilder, diese besagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte:

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  • Waldhaus (2)
  • Waldhaus (3)
  • Waldhaus (4)
  • Waldhaus (5)
  • Waldhaus (6)
  • Waldhaus (7)
  • Waldhaus (8)
  • Waldhaus (9)
  • Waldhaus (10)
  • Waldhaus (11)
  • Waldhaus (12)
  • Waldhaus (13)


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Karte der Bodenrichtwerte für Urbach

 


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Teilnehmen an der NABU Aktion „Stunde der Wintervögel“

Forschung, bei der jeder mitmachen kann

Je mehr Naturfreund*innen an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie können Sie am Langzeitprojekt teilnehmen!

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Kastanienlaubsammlung in Urbach – ein Bericht zum sehr erfolgreichen Endspurt am 28.11.2020

Das Wetter hat auch bei unserer letzten diesjährigen Sammlung mitgemacht. Immerhin sieben bestgelaunte und hochmotivierte Sammlerinnen und Sammler waren bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel nochmals in Kleinstgruppen auf Gemeindegrundstücken aktiv. Was uns besonders stolz macht: Manche externe Baumretter waren bei allen drei Sammlungen dieses Jahr dabei! Ein Großteil der Endspurtler war übrigens auch diesmal mit dem Fahrrad (z.T. mit Anhänger) unterwegs, leisteten also somit zusätzlich noch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Und wir konnten diesmal sogar an Bäumen arbeiten, auf die wir erst in den letzten Wochen dank Hinweisen von sehr aufmerksamen Teilnehmern gestoßen waren, seither aber aufgrund der Vielzahl an Exemplaren schlichtweg nicht versorgt werden konnten.

Unsere Abschlusssammlung umfasste 14 Kastanienbäume, mit dem 07.11. zusammen, kamen 1.270 kg Laub dabei auf die Waage, welches nun zur professionellen Kompostierung durch die AWRM bereitsteht. An manchen Bäumen wurde das Laubsammeln durch Bodendecker und Hecken ziemlich erschwert. Mithilfe von schmaleren Kinder-Laubrechen konnten wir jedoch auch an diesen Stellen die Blätter entfernen.

Beim Laubfall an den insgesamt 44 weißblühenden Kastanienbäumen auf Gemeindegrund gibt es zeitlich z.T. große Unterschiede. Von der Kastanienminiermotte stärker befallene Bäume werfen ihr Laub schon früher ab. Mit anderen Worten: Je länger ein Kastanienbaum Laub trägt und je grüner dieses auch noch im Herbst ist, desto gesünder ist er.

Fakt ist leider: Alle weißblühenden Kastanien in Urbach werden von dem Schädling heimgesucht.

Gemütlicher Abschluss war dann am mächtigsten Kastanienbaum in Urbach, der im Schlosspark steht. Was uns faszinierte und natürlich weiterhin sehr motiviert: An diesem Megabaum hängen z.T. noch grüne Blätter. Ein toller Beweis dafür, dass sich der teilweise auch recht mühevolle Sammelaufwand lohnt. Dass die Bäume im Schlosspark so gut dastehen, ist auch der Urbacher Wittumschule mit zu verdanken, die bereits viele Jahre dort Kastanienlaub sammelt.

Bei leckeren Müsliriegeln und Getränken ließen wir unsere letzte Sammlung für dieses Jahr ausklingen und beendeten damit eine zu unserer vollsten Zufriedenheit abgelaufene Sammelsaison.

Die BLU bedankt sich nochmals ausdrücklich bei allen ausdauernden Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nicht zu vergessen natürlich die Kinder, die auch ganz wertvolle Arbeit geleistet haben.

Einen Dank geht auch an den Bauhof der Gemeinde Urbach, der uns freundlicherweise wieder Laubrechen und Straßenverkehrs-Sicherungsmaterial leihweise zur Verfügung stellte.

Danke sagen möchten wir auch an alle Urbacher Geschäfte, bei denen wir unsere Werbeplakate aufhängen konnten.

Wir freuen uns schon auf die Sammlungen in 2021 und hoffen, dass wir dazu genauso viele oder sogar noch mehr Baumretter gewinnen können.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zur Wittumschule Urbach:

2019 kümmerte sich die Bürgerliste Urbach um die Entsorgung des von den fleißigen Wittumschülerinnen- und Schülern gesammelten Kastanienlaubes. Coronabedingt war dieses Jahr jedoch leider keine Sammel-Kooperation zwischen der BLU und der Wittumschule möglich. Deren „Save the nature“-Gruppe hatte aber in Eigenregie sehr erfolgreich gesammelt. Das ist absolut vorbildlich und lobenswert!

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Begehung zur Besichtigung des Zustandes der Infrastruktur am Samstag, 07.11.2020

Aufgrund Corona konnte die geplante Besichtigung der Urbacher Infrastruktur leider nicht in einer größeren Gruppe stattfinden. Durch diesen Bericht bzw. die Fotos können jedoch alle interessierten Bürger sehen, wie es um unsere Infrastruktur bestellt ist.

Der Herbst war gnädig und hat mit seinem Laub manches zugedeckt, was zu sehen war, hat jedoch voll und ganz gelangt!

Rund eineinhalb Jahre nach der ersten Ortsbegehung wollte die Bürgerliste Urbach (BLU) sehen, was sich getan hat. Kurz gesagt, es hat sich vieles getan, jedoch ausschließlich im negativen Sinne.

Die Begehungsstrecke war gleich wie 2019, lediglich die Stuttgarter Holzbrücke in der Urbacher Mitte wurde hinzugenommen. Die Bilder zeigen die Infrastruktur in der Folge der Begehung:

-         Brücke am Freibadparkplatz

-         Untere Seehalde

-         Brücke zum Banrain

-         Fußgängerbrücke zum Kreuzweg

-         Burgstraße

-         Uferstraße

-         Brücke Hohenackerstraße (beim Eisen Vetter)

-         Stuttgarter Holzbrücke (Urbacher Mitte)

Der Verfall der Infrastruktur ist deutlich fortgeschritten. Die Bilder der ersten Begehung zum Thema Sanierungsstau vom 10.05.2019 finden Sie weiter unten auf unserer Homepage.

Was ist passiert? Wasser ist verstärkt eingedrungen und zerstört die Bausubstanz, Armierungseisen, die zur Bewehrung von Stahlbetonbauteilen dienen, sind verrostet und der Beton platzt ab, Sinterablagerungen zeigen, dass das Wasser sich seinen Weg durch den Beton gesucht hat. Unterspülungen führen zu Absenkungen und Rissen.

Die Fahrbahn gleicht einem Flickenteppich, die notdürftigen durchgeführten Reparaturmaßnahmen halten jedoch nicht lange. Schlaglöcher und überstehende Kanalschächte, für SUV-Fahrer kein Problem, für Fußgänger und Zweiradfahrer sehr wohl!

Anwohner der Unteren Seehalde berichten über Linienbusse, die öfters auf die Gehwege ausweichen müssen und so die Bordsteine ramponieren. Aufgrund des kaputten Unterbaus übertragen sich die Wellen auf die angrenzenden Gebäude „Wenn der Bus vorbeifährt, wackeln die Gläser im Schrank“.

Die Unsitte, Laternenmasten und Pfosten von Verkehrsschildern mit Aufklebern zu versehen, schwappt aus den Großstädten immer mehr aufs Land. Entlang der Begehungsstrecke waren zahlreiche VfB-Aufkleber frisch angebracht, die Abziehzettel lagen noch auf dem Boden.

Auch die zum Schluss besichtigte preisgekrönte Stuttgarter Holzbrücke ist inzwischen von Sprayern entdeckt und verunstaltet worden. Dilettantische Kleinkunst, passend zur Prestigebrücke, die zunehmend zur Problembrücke wird: Risse in den Deckplatten, dilettantische ausgeführte und umweltgefährdende Bleifugen, die Bilder sprechen für sich.

Die Stuttgarter Holzbrücke wird in der Broschüre spezial, INFORMATIONSDIENST HOLZ vom Februar 2020 hochgelobt.    

  

Ein paar Kostproben, z.B. Seite 3:

„Mit der »Stuttgarter Holzbrücke« stellen sich deren Konstrukteure folglich nicht nur explizit in die Tradition des Ingenieurbaus »made in Stuttgart«, sondern formulieren auch den hohen Anspruch, der sich mit diesem verbindet.“

Poesie z.B. auf Seite 5:

„An Eleganz mangelt es der Stuttgarter Holzbrücke dabei keineswegs, im Gegenteil. Mit ihrem fein geschwungenen Tragwerk ist sie wie gemacht für den idyllischen Naturraum des Remstals. Worum es aber vorrangig ging, war die Vorzüge des Materials mit einer Bauweise zu verbinden, die dessen Nachteile aufhebt und es so für den modernen Brückenbau zu rehabilitieren, kurzum: eine robuste, haltbare und wartungsarme Holzbrücke zu entwickeln.“

„Den für die Langlebigkeit maßgeblichen konstruktiven Holzschutz übernimmt bei der Stuttgarter Brücke die Geh- und Fahrbahnebene. Funktional dem Dach bei historischen Brücken vergleichbar, liegt sie auf dem luftumspülten Brückenkörper und schützt diesen vor Witterungseinflüssen.“

„Neuralgische Punkte wie Dehnfugen und Lagerkonstruktionen gehören bei diesem integralen Brückentypus deshalb der Vergangenheit an.“

„Ein Problem allerdings, das sich durch den in Weinstadt gewählten Carbonbetonbelag ergab, waren die Fugen zwischen den Platten. Abgedichtet wurden sie letztendlich mit Bleiwolle, einem alten, weitaus haltbareren Material als Silikon, das bereits die Baumeister gotischer Dome seiner Dauerhaftigkeit wegen schätzten. Heute kommt es im Denkmalschutz noch häufig zum Einsatz, aber dass sich in der Stuttgarter Holzbrücke neueste Fertigungstechnik und historisches Handwerk vereinen, hat schon ganz besonderen Charme.“

Die Erfahrungen der Urbacher mit dieser im Zuge der Remstal Gartenschau 2019 gebauten Prestigebrücke sind gänzlich andere! Wurde uns die falsche Brücke geliefert?

Giftige Bleifugen, die sich ständig auflösen und schon mehrfach ausgetauscht bzw. repariert werden mussten, als Vereinigung von neuester Fertigungstechnik und historischem Handwerk zu feiern, ist wirklich kühn!

Aufgrund der zahlreichen Mängel werden wohl künftig andere Gerichte wie Preisgerichte sich mit der Urbacher Stuttgarter Brücke befassen.

Bedenkt man, dass es sich hier nur um ein sehr kurzes Stück Straße/Infrastruktur handelt, kann man, sofern man mit offenen Augen durch den Ort geht, leicht hochrechnen, was da sonst noch alles schlummert.

Demnächst werden die Haushaltsreden 2021 gehalten und so mancher schöne Wunsch wird da formuliert. Angesichts des Zustandes der Urbacher Infrastruktur verbietet sich jeglicher Ausbau von freiwilligen Leistungen. Der von der BLU von Anfang an thematisierte und von vielen Gemeinderäten geleugnete Sanierungsstau wird immer drängender! Was man jetzt vielleicht noch sanieren kann, wird bald ggf. schon zum teuren Neubau.

Deshalb: weg vom wünsch dir was, hin zur traurigen Realität! Den Sanierungsstau beheben, solange noch saniert werden kann!

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2. Kastanienlaub-Sammelaktion 2020
Sie wurde spontan auf den 07.11.20 vorgezogen, weil seit der ersten Aktion am 24.10.20 mehr Laub als erwartet gefallen war und der Traktor mit Anhänger am ursprünglich geplanten Termin, dem 14.11.20, nicht verfügbar sein wird. 
Acht Personen (davon kamen sechs mit dem Rad), trafen sich um 13 Uhr am Friedhofparkplatz. Manfred hatte wieder seinen Traktor mit großem Hänger dabei, Ingolf  kam im Transporter und brachte die Rechen vom Bauhof mit, sowie Baukübel, Bigbags ...
Um den aktuell in Urbach geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Covid19-Pandemie gerecht zu werden, trugen sich alle in eine Liste ein und wurden von Matthias gebeten, Masken zu tragen, den 1,5-m-Abstand einzuhalten und sich in Kleingruppen mit max. 10 Personen aus max. zwei Haushalten aufzuteilen. Das ergab zwei Dreier-Gruppen.
Ingolf fuhr mit dem Transporter entlegene Bäume an und Manfred fuhr den Hänger dorthin, wo per Handy volle Bigbags gemeldet wurden, die dann 3/4 voll gerade noch über die Ladekante gehoben werden konnten.
Bis 16:30 Uhr konnten auf diese Weise 26 Bäume versorgt werden (kurz vor der Aktion hatte der Bauhof bereits unter einigen Kastanienbäumen das Laub entfernt (Freibad, Schilfplätzle-Spielplatz, Backhaus, Schloss …), sonst hätten wir mit acht Personen nicht so viele Kastanienbäume pflegen können).
Der Hänger war zum Schluss ca. halbvoll mit Kastanienlaub, was ca. 1 Tonne entspricht. ¾ der Bäume haben ihr Laub komplett abgeworfen, auf den restlichen Bäumen (im Schlosspark, Finkenweg, Wertstoffhof, Araltankstelle-B29-Brücke ...) befindet sich noch eine Laubmenge von ca. sechs Bigbags, die in den nächsten Wochen herunterfallen dürfte.
Die Abschlussrunde mit Apfelsaftschorle-Glasflaschen aus der Region und Müsliriegeln fand im Schlosspark unter Einhaltung von mindestens 2m-Corona-Sicherheitsabstand statt.

Die für den 14.11.20 geplante Kastanienlaub-Sammlung fällt mangels Traktor und Anhänger bzw. Kastanienlaub aus.
Eine Abschlusssammlung für die Laubreste soll wie geplant am 28.11.20 durchgeführt werden - bitte zur Sicherheit auf

www.blu-urbach.de informieren und kurz vor dem Termin Matthias Görtler telefonisch (07181/86308) nach evtl. Terminänderungen fragen.

Hier ein paar Bilder der Sondersammelaktion, der Urkunde der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Bild einer verpuppten Motte.

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1. Kastanienlaubsammelaktion am 24. Oktober 2020, Bericht und Ausblick

Die Bürgerliste Urbach (BLU) hat 2019 sehr erfolgreich eine Auftaktveranstaltung zur Sammlung von Kastanienlaub auf Gemeindegrundstücken durchgeführt. Ziel war es, durch die Entfernung des Laubs der weißblühenden Kastanien die Kastanienminiermotte zu bekämpfen und damit diese schönen und zum Teil ortsprägenden Bäume zu schützen. Die Aktion fand in Kooperation mit dem Kreisverband Rems-Murr e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald statt.

Für alle Beteiligten war klar, diese Aktion „Von Bürgern für Bürger!“ muss eine jährliche Fortsetzung finden.

Während 2019 lediglich zu einem Bürger-Sammeltermin aufgerufen wurde, sollen es im Jahr 2020 drei Termine sein: Am 24.10. und 14. u. 28.11.2020, jeweils samstags von 13 – 16 Uhr.

Mit Gunther Kurz und Matthias Görtler haben wir in den Reihen der BLU zwei Mitstreiter, die diese Aktion wieder professionell/generalstabsmäßig vorbereitet haben.

Aber macht das Wetter mit? Wie wirkt sich Corona aus? Vieles blieb unsicher!

Zeitungsbericht über Laubsammelaktion

Umso erfreulicher war es dann beim ersten Sammeltermin am 24.10., als rund 25 Personen allen Alters sich auf dem Friedhofsparkplatz einfanden. Größtenteils schon perfekt für den Einsatz ausgerüstet: Mundschutz, Warnweste, Laubrechen, Laubsäcke …

Nach einer Einweisung in die Thematik und der obligatorischen Teilnehmerliste bzw. den datenschutzrechtlichen Infos zu den Bildrechten, konnte es losgehen. Aufgrund der Teilnehmerzahl wurden gleich drei Gruppen gebildet und dann ging es bei sonnigem Wetter ans Werk. Insgesamt 24 Bäume wurden vom gefallenen Laub befreit: Im und um den Friedhof, in der Urbacher Mitte, im Garten des ehemaligen Kinderschüle, im Schloßareal und am Freibadspiel- und -parkplatz.

Wer zusammen schafft, muss sich auch stärken. Am Schluss gab es noch Apfelsaftschorle und Müsliriegel zum Auftanken und die Aktion klang bei netten Gesprächen aus.

Da der Platz auf dem Hänger für die weiteren beiden Laubsammelaktionen nicht mehr gereicht hätte, wurde das Laub zur Kompostierung nach Schorndorf auf die Deponie gebracht. Stolze 1,89 Tonnen sind zusammengekommen!

Erfreulich war auch, dass ein Reporter und ein Fotograf der Schorndorfer Nachrichten anwesend waren und ein positiver Bericht hierauf erschien.

Unser Fazit: Großartig, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger für diese wichtige Aktion engagiert haben! Trotz zügiger Arbeit blieb bei guter Laune auch Zeit für nette Gespräche und Begegnungen. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!

Ein bunter Strauß von Bildern zeigt eindrucksvoll, wie die Aktion ablief.

Vorschau: Aufgrund der Coronaproblematik können die beiden weiteren Kastanienlaubsammelaktionen am 14. und 28.11.2020 leider nicht wie geplant stattfinden. Da noch sehr viel Laub auf den Bäumen hängt, wäre die Entsorgung jedoch wichtig. Angedacht ist derzeit, in Zweiergruppen das Laub zusammenzurechen (zu Häufen bzw. in Bigbags) und dann später von einem separaten Abholteam zu entsorgen. Bitte beachten Sie hierzu aktuellere Informationen auf unserer Homepage.

 

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Homepage des Statistischen Landesamtes Baden Württemberg

Schulden der Gemeinden und ihrer Eigenbetriebe

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Schöner interessanter Flyer mit Gedanken und Anregungen zum Thema Naturgarten.


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Wo es Erdbeerfelder zum Selbstpflücken gibt, kann man hier nachsehen:

www.proplanta.de/Maps/Erdbeeren

www.erdbeergut.de

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Schutz von Kleintieren und Insekten - richtiges Mähen, Artenvielfalt erhalten und zurückbringen

Ein Ziel der BLU ist der Erhalt und Schutz der Flora und Fauna in und um Urbach. Leider ist die Meinung, ein Garten oder Baumstückle müsste akkurat gepflegt und "aufgeräumt" sein noch viel zu verbreitet, Kleintiere und Insekten haben hier kaum Lebensräume. Gerade im Gegensatz zu den Erwerbslandwirten besteht bei den Hobbygärtnern nicht der Druck, alles was geht herauszuholen. Mit relativ einfachen Mitteln können Sie der Natur wichtige Lebensräume zurückgeben und sich sogar teilweise Arbeit damit ersparen.


Ein Weg hierzu ist die Anlegung von Totholzhäufen. Äste und Reisig nicht entsorgen, sondern zerkleinert auf einem Haufen verrotten lassen. Sie werden verwundert sein, wie schnell diese Biotope von Kleintieren besiedelt werden. Igel, Eidechsen, Blindschleichen ... Eine Ecke hierfür gibt es selbst in kleinen Gärten.


Ein Haufen Totholz. Statt das Schnittgut aufwändig zu entsorgen, lokal lagern.

Ein Haufen Totholz

Total entspanntes Sonnenbad im Totholzhaufen. Dieser Chiller hat einige Artgenossen im gleichen Haufen.

Total entspanntes Sonnenbad

Richtiges Mähen - ein paar grundsätzliche Gedanken hierzu

Wie so oft, weniger ist oftmals mehr: Checkliste für eine bunte Wiese
- Bei jeder Mahd 10 % der Wiese an wechselnder Stelle stehenlassen

- Nur zweimal pro Jahr mähen: Eine Sommermahd von Anfang Juni bis Ende Juli und eine Wintermahd von Anfang August bis Ende Oktober

- Bei jeder Mahd komplettes Abräumen des Mahdguts, nicht Mulchen!

- Keine Ansaugmäher verwenden (optimal sind Balkenmäher oder Sense)

- Möglichst wenig maschinelle Nachbereitung des Mahdguts (Wenden, in Reihe legen)

- Nicht von außen nach innen mähen, sondern von innen nach außen oder in Streifen

- Zumindest teilweise eine Schnitthöhe von mindestens 10 Zentimetern einhalten

Weitere wichtige Informationen hierzu erhalten Sie u.a. unter https://www.buntewiese-stuttgart.de/infomaterial.html

Die BLU wünscht Ihnen Gesundheit und in dieser den Blick oft verwirrenden Zeit viel "Sicht", Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht und Zuversicht!

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Schutz von Kleintieren und Insekten - Komposthaufen, Artenvielfalt erhalten und zurückbringen

Ein Ziel der BLU ist der Erhalt und Schutz der Flora und Fauna in und um Urbach. Leider ist die Meinung, ein Garten oder Baumstückle müsste akkurat gepflegt und "aufgeräumt" sein noch viel zu verbreitet, Kleintiere und Insekten haben hier kaum Lebensräume. Gerade im Gegensatz zu den Erwerbslandwirten besteht bei den Hobbygärtnern nicht der Druck, alles was geht herauszuholen. Mit relativ einfachen Mitteln können Sie der Natur wichtige Lebensräume zurückgeben und sich sogar teilweise Arbeit damit ersparen.

Komposthaufen

Ein Weg hierzu ist die Anlegung eines Komposthaufens. Natürlich kann man sich teure Modelle kaufen, es geht jedoch auch ganz einfach und günstig: Ein Stück feinmaschiger verzinkter Draht, zu einem Ring zusammengebunden, tut es genauso. Vetter hat´s, man kann sich die Ringgröße somit völlig frei auswählen, je größer der Durchmesser, umso größer das Speichervolumen. Den Kompostring möglichst an einem schattigen Platz positionieren. Sie werden erstaunt sein, welche Menge an Biomaterial der Kompostring aufnimmt. Immer, wenn man denkt, jetzt ist er voll, sackt die Füllung zusammen - zum Schluss bleibt feinste schwarze Komposterde.

Die Kompostringe sind auch beliebte Lebensräume für diverse Kleintiere und Insekten. Deshalb Vorsicht bei der Auflösung des Kompostringes, am besten man hat einen zweiten Kompostring und siedelt die Bewohner in den neuen Kompostring um.

Um keine Probleme mit ungebetenen Nagern zu bekommen, sollten Essensreste stets über die Biotonne entsorgt werden.

Blindschleichen aus dem aufgelösten Kompost, die in den neuen Kompostring umgesiedelt werden.







Zum Schluss bleibt beste schwarze Komposterde übrig.


Blindschleichen aus dem aufgelösten Kompost, die in den neuen Kompostring umgesiedelt werden.

Zum Schluss bleibt beste schwarze Komposterde übrig.

Die BLU wünscht Ihnen Gesundheit und in dieser den Blick oft verwirrenden Zeit viel "Sicht", Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht und Zuversicht!

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Ausfall der Kreisputzede 2020 am Samstag, 14. März - Müllproblematik am Bahnhof

Frei nach unserem Motto "Von Bürgern für Bürger" wollten wir als BLU einen Beitrag dazu leisten, unsere Umwelt von weggeworfenem Müll zu befreien - leider kam die Coronathematik dazwischen, die Kreisputzede wurde abgesagt. Unser zugeteiltes Sammelgebiet umfasste das Umfeld der Moschee, den Pendlerparkplatz am Bahnhof und das Umfeld der Auerbachhalle mit Parkplatz. Bei einer Besichtigung mussten wir feststellen, dass viel von der Müllproblematik rund um den Bahnhof hausgemacht ist: Oben offene Mülleimer sind ein gefundenes Fressen für Füchse, Waschbären und Rabenvögel. Was die Tiere aus den Mülleimern ziehen, verteilt der Wind. Diesbezüglich wirkt der Bahnhof nicht als schönes Eingangstor für unseren Ort! Die Bundesbahn und auch die Gemeinde sollten ihr Konzept betr. der Mülleimer überdenken. Durch Mülleimer mit seitlichen Einwurfschlitzen ließe sich so mancher Müll in der Landschaft vermeiden!

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Kunst-Kür geht 16 von 18 Gemeinderäten noch immer vor Pflicht!

Der Zeitungsartikel der Schorndorfer Nachrichten vom 13.2.2020 , dessen Gegenstand die Sitzung des Urbacher Gemeinderats vom 28.1.2020 ist, macht deutlich, dass diejenigen Gemeinderäte, die 2019 für überhöhte Ausgaben für Kunstwerke verantwortlich waren, mit der Geldverschwendung weitermachen wollen.

zum Vergrößern auf Bild klicken

Wie es zu der hohen Summe von ca. 57 000 € kommen konnte, obwohl für die Gartenschau-Bürgerprojekte, wozu auch der Skulpturenpfad zählte, bei der öffentlichen Vorstellung der Idee mit max. 5000 € angesetzt worden waren, konnte noch immer nicht transparent erklärt werden. Das Kunstwerk „Dialog“ muß aus dem Hochwasser-Sammelbecken der Urbacher Mitte 1 entfernt werden, weil es dort in  kurzsichtiger Weise aufgestellt, die Speicherkapazität des Beckens verringert. Statt dies einfach zu tun und die Bürger endlich von dem Anblick dieser Rost-Gestelle zu erlösen (sie taugen nicht mal als pädagogisch wünschenswerte Kletterobjekte für Kinder …), wurde fast einstimmig (gegen die 2 Stimmen der BLU-Gemeinderäte) beschlossen, sie nun auf dem Hirsch-Areal auszustellen. Das erzeugt neue Kunst-Kosten von 3100 € (Miete, Versicherung …) / Jahr, die in der Gemeinde-Kasse für die Pflicht-Aufgaben fehlen. Abgesehen davon dürfte der Mehrzahl der Urbacher Bürger, der grüne Rasenplatz  auf dem Hirsch-Areal ohne die Rost-Gestelle besser gefallen. Grundsätzlich stellt sich hier wieder, so wie schon 2019, die Frage:

  1. Wieso gibt die Mehrheit des Gemeinderates Tausende Euro der Steuereinnahmen der Bürger für Kunstgegenstände aus, wenn zur Zeit bei den Pflicht-Ausgaben ein riesiger Bedarf für  Straßen-, Gehweg-, Brücken-, Gebäude- … Reparaturen  besteht (viele Fotos dazu siehe „Ortsbegehung Sanierungsstau“ auf der Rubrik „Interessantes + Berichte„ der BLU-Homepage)?
  2. Wieso bestimmt eigentlich der Gemeinderat-Geschmack  mit max. 18 Personen darüber, was sich 8.000 Bürger im öffentlichen Straßen- und Park-Bereich für Kunstwerke anschauen müssen ? Es sieht fast so aus, als ob sich einige Urbacher Gemeinderäte auf Kosten der Bürger-Steuern ein Denkmal setzten wollten….

Gegen die Gemeinde-Ausgaben für Kunst  wie z.B. die Veranstaltungen „Kunst + Commedy“ ist nichts einzuwenden.
Wer Kunst-Liebhaber ist, hat die Freiheit nach Stuttgart, Karlsruhe ….. zu fahren und sich in den Kunst-Museen sattzusehen.
Die Gemeinderäte wurden von den Bürgern nicht gewählt, um ein Freilicht-Museum zu erstellen, sondern um die Infrastruktur in Ordnung zu halten, bzw. auf den neuesten sozial-technisch sinnvollen Stand zu bringen,- für ein gutes Leben mit wenig Lärm, sauberer Luft , intakten Straßenbelägen, Rollatortauglichen Bürgersteigen, Fahrradwegen, ….!
Wer mit dieser Art der Gemeinderat-Arbeit der letzten Jahre unzufrieden ist und mithelfen will, bei der nächsten Gemeinderatswahl  mehr BLU-Kandidaten in den Gemeinderat zu bringen, ist herzlich eingeladen, zu unseren zwanglosen Treffen „BLU-Bürgertisch“ jeweils am letzten Donnerstag im Monat.

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Jahresabschlussgrillen 2019

Nach einem ereignisreichen Jahr gab es Anlass zu feiern. Am 27.12. fand unser Jahresabschlussgrillen in der urigen ehem. Schreinerwerkstatt Schlipf, unserer bewährten BLU-Lokation, in der Burgstr. 41 statt. Zahlreiche Wegbegleiter, Wahlkämpfer und Kastanienlaubsammler fanden sich zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Da gab es manche Anekdote zu erzählen, Jürgen Warth bereicherte den Abend mit Gedichten und seinen Sangeskünsten und Lia erwies sich ganz als Gourmethund und erleichterte Andreas um die Hälfte seines Grillgutes. Weil die Stimmung so gut und die Unterhaltungen so angeregt waren, blieb gar kein Platz für den vorbereiteten Jahresrückblick in Bildern, dies holen wir bei Gelegenheit nach. Wenn wir uns erinnern an 2019, dann wird auch dieses Jahresabschlussgrillfest in unserer Erinnerung präsent bleiben!









 

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Rettet unsere Kastanien in Urbach!“

Unsere Premiere der Bürger-Laubsammelaktion war ein voller Erfolg!


Nach unseren wochenlangen Vorbereitungen (Kartierung der Kastanienbäume auf Gemeindegrund innerorts, Anmeldung bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Kreisverband Rems-Murr, Koordination mit der Wittumschule, Logistik, Arbeitsgeräte beschaffen u.v.m.) war die Bürgerliste Urbach (BLU) bereits am 12.11.2019 im Einsatz. Und zwar unterstützen wir sehr gerne die Gruppe „Save the nature“ von der Ganztagsbetreuung der Wittumschule bei ihrer Laubsammelaktion. Seit 2012 sind die Kinder eifrig (dieses Jahr Viertklässler) im Kampf gegen die Kastanienminiermotte erfolgreich aktiv, und zwar im Schloßpark, wo zweifelsohne die mächtigsten Kastanienbäume auf Gemeindeboden stehen. Der Gruppenleiter berichtete voller Stolz, dass sich der Zustand der dortigen Kastanienbäume seit ihrem Aktionsbeginn kontinuierlich verbessert hat. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist also absolut vorbildlich und lobenswert. Da können wir nur sagen: Danke, weiter so!

Seither sammelte die Gruppe das Laub in Plastiksäcken, die vom Urbacher Gemeindebauhof dann zur professionellen AWRM-Kompostierung (ehemalige Mülldeponie Schorndorf) gefahren wurden. Das Laub muss mindestens 60-70°C ausgesetzt werden, damit die in den Blättern enthaltenen Baumschädlinge absterben.

Problemfall Plastik: Davon wollte die BLU unbedingt wegkommen, denn i.d.R. konnten die vielen Müllsäcke gar nicht mehr wiederverwendet werden, weil diese oft schon beim Laub-Einstampfen aufschlitzten. Deshalb war für uns als Organisator schnell klar: Das muss umweltschonender und nachhaltiger ablaufen! Die Lösung war schnell gefunden: Das Laub wurde in großen Speißkübeln und auf Planen gesammelt, und direkt mit unserer Hilfe auf einen großen, privaten Kipperanhänger mit hohen Ladebordwänden entleert. Unser aktiver Beitrag also zur Müllreduzierung!

Die ca. 15 Kinder waren nicht zu überhören, obwohl sie noch gar nicht zu sehen waren! Ausgestattet mit Kinderlaubrechen kamen die Baumretter voller Tatendrang an, sie waren kaum zu bremsen!

Am Anfang erklärte der Betreuer noch kurz, warum sie die Aktion machen, und bei welchen Bäumen es sich überhaupt um Kastanien handelt.Und dann ging es schon los! Der Spaßfaktor war absolut gegeben, denn es wurden natürlich auch Laubschlachten gemacht!Zwischendurch kam dann, wie auch die Jahre zuvor, ein Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Kreisverband Rems-Murr vorbei, der nach viel lobenden Worten jedem Schüler als Dankeschön eine Teilnehmerurkunde und ein großes Farbposter überreichte. Auch er begrüßte im Übrigen unsere Idee, auf Plastiksäcke zu verzichten.

Im Anschluss an die Laubsammelaktion war dann seither als Belohnung der Kinderspielplatz im Schloßpark angesagt. Doch der blieb diesmal ganz leer, denn es gab alternativ dazu eine neue Attraktion - der Kipperanhänger! Nacheinander durften die Kinder diesen besteigen, um darin z.B. Purzelbäume oder sonstige lustige Turneinlagen auf ihrer selbst erarbeiteten "Laubmatratze" zu machen. Positiver Nebeneffekt: Das Laub wurde gleich verdichtet! Was will man mehr!

Die im Schloßpark gesammelte, nunmehr komprimierte Laubmenge der Wittumschüler betrug rund ein Kubikmeter. Das ist eine Menge! Aber das war offenbar noch nicht genug, denn die jungen Baumretter starteten am 19.11. erneut eine Sammelaktion, diesmal an einem sehr großen Exemplar beim ehemaligen Kinderschüle. Auch hier war die BLU mit vor Ort, unterstützend beim Laubrechen und natürlich beim Entsorgen des Kastanienlaubes. Mengenmäßig kam wieder ungefähr ein Kubikmeter zusammen.


Getreu unserem Motto: „Wir packen's an - von Bürgern für alle Bürger! Bäume vor Ort erhalten – unser aktiver Beitrag zum Umwelt-/Natur- und Klimaschutz!“ erfolgte dann am Samstag, 16.11. von 13-16 Uhr unsere eigentliche, erste große Bürger-Laubsammelaktion auf Gemeindegrundstücken. Und zwar selbstverständlich ohne Laubbläser- und Sauger! Wir können nun voller Stolz berichten, dass wir laut SDW Kreisverband Rems-Murr die erste Gruppe kreisweit sind, die im Rahmen ihrer bereits seit 2007 stattfindenden Kastanienlaubsammelaktion eine Veranstaltung organisierten, zu der alle (Urbacher) Bürgerinnen und Bürger öffentlich um Mithilfe gebeten wurden.

Als Initiator für Urbach war und ist es uns natürlich primär am Wichtigsten, durch einfachste Maßnahmen (= Laubrechen) zu versuchen, noch mehr Kastanienbäume im Ort länger am Leben zu erhalten. Auch noch erwähnenswert: es werden fast ausschließlich Blätter der weißblühenden Gewöhnlichen Rosskastanie befallen. Ein Herz für unsere Kastanien, so stand es auf unseren Werbeplakaten, die im Übrigen so gestaltet sind, dass sie jedes Jahr wiederverwendet werden können. Auch daran haben wir gedacht, ein wenn auch kleiner Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit!

Durch unsere BLU-interne, vom Gemeindebauhof völlig unabhängige Transportlogistik entlasten wir diesen zudem und helfen somit aktiv, Gemeindekosten zu sparen.

Unser öffentlicher Aufruf hat sich gelohnt! Mit dabei waren nicht nur Leute aus den eigenen Reihen, sondern wir bekamen auch tatkräftige Unterstützung durch andere Bürgerinnen und Bürger, womit wir so nicht unbedingt gerechnet hatten. Nach einer kurzen Einleitung inkl. den notwendigen Sicherheitsbelehrungen (Arbeiten im Straßenverkehrsbereich) etc. ging es dann gemeinsam am Freibadparkplatz los, weiter am Spielplatz „Schilfplätzle“, dann an den so wichtigen Schattenspendern auf der Liegewiese. Am benachbarten Bolzplatz wurde ebenfalls gesammelt. Natürlich waren auch Kinder mit dabei! Die freuten sich, wenn zwischen dem vielen Laub doch noch unerwartet ganz wunderschöne Kastanien zum Vorschein kamen. Die Sammlerinnen und Sammler fragten zwischendurch immer wieder hochmotiviert: „Und, wo geht es jetzt weiter? Wo stehen die nächsten Bäume, wo müssen wir hin?“ Also, ab in die Urbacher Mitte 1, dann zum Friedhof und Umgebung, und zum Schluss noch jeweils ein Baum gegenüber der Friedenskirche und an der Atriumschule.

Was uns besonders freute: Ein vorbeiradelnder Junge fragte, wieso wir so viele Rechen dabei hätten. Diesem wurde, wie vielen anderen zufällig vorbeikommenden Interessierten ebenfalls, selbstverständlich und ausführlich erklärt, was hinter unserer Bürger-Laubsammelaktion steckt. Absolut erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Es kamen auch noch ganz spontane Baumretter dazu, die mit zum Laubrechen griffen. Vorbildliches Bürgerengagement!

Gegen 16 Uhr war dann, wie geplant, der arbeitsreiche Teil unserer Veranstaltung abgeschlossen und wir zählten zusammen: Stolze 19 Bäume, deutlich mehr als geplant! Bei Getränken und Gebäck ließen wir dann unsere zur vollsten Zufriedenheit abgelaufene Premiere gemeinsam ausklingen.


Vielen Dank an dieser Stelle dem Gemeindebauhof, der uns Laubrechen und Verkehrssicherungsmaterial zur Verfügung stellte und natürlich an alle Laubsammlerinnen und Laubsammler für Ihren ganz tollen Einsatz! Durch Ihre aktive Mithilfe haben Sie alle mit dazu beigetragen, unsere so wichtigen und wertvollen, z.T. sehr stattlichen Kastanienbäume zu schützen. Unsere Bäume – wir brauchen sie mehr denn je, als Kohlendioxid-Sammler, Sauerstofflieferanten, Verdunstungs-Kühler und willkommene Schattenspender.

Baumerhalt bedeutet auch: Lebensraum für schützenswerte Tiere wie z.B. Fledermäuse und Vögel sichern!

Danke auch an alle, die sich freundlicherweise bereiterklärt hatten, unsere Werbeplakate aufzuhängen.

Soviel sei schon vorweg gesagt: Für einen nachhaltigen Baumerhalt ist es notwendig, jedes Jahr zum Laubrechen zu greifen. Wir haben dafür bereits ein sehr gutes Vorbild vor Ort: Die „Save the nature“ - Gruppe der Wittumschule! Nächstes Jahr werden wir deshalb wieder eine Bürger-Laubsammelaktion organisieren und freuen uns schon jetzt drauf.


Können wir dann vielleicht auch Sie als aktiven Baumretter gewinnen?


Für die BLU war bzw. ist das Laubsammeln mit dem 16.11. jedoch noch nicht beendet! Angespornt durch unsere sehr gelungene Bürger-Laubsammelaktion, konnten wir intern bereits am 20.11. an einem besonders prächtigen Kastanienbaum am Schloß weiter sammeln, natürlich geschah dies in vorheriger Absprache mit der Wittumschule.


Am 25.11. folgte dann gleich eine weitere Baumrettungsaktion am Spielplatz „Schdoifeld“ und am Großteil der Bäume entlang der Schloß-Parkplätze, weitere innerörtliche Sammlungen am 02.12. und 05.12.. Dabei sind wir besonders klimaneutral vorgegangen, indem mit zwei großen Fahrradanhängern und Muskelkraft das Kastanienlaub zu einem zentralen Zwischenlagerplatz gefahren wurde. Dort angekommen, wurde das Sammelgut jedoch nicht einfach auf einen großen Haufen geleert, was ja für einen späteren Abtransport naheliegend wäre. Stattdessen wurde dieses dann dort von den Fahrradanhängern in Bigbags umgeschüttet, die oben abgedeckt wurden. Warum der Aufwand mit den Bigbags? Ganz einfach! Wir denken natürlich auch an unsere stacheligen Winterschläfer! Wenn sich am vorübergehenden Sammelplatz meterhoch das Laub aufschichtet, wäre das sicherlich eine ganz kuschelige Möglichkeit, dass sich dort Igel einnisten. Nichts wäre ärgerlicher, wenn wir nach Wochen den Laubhaufen entsorgen und dabei dann die absolut schützenswerten Tiere aufscheuchen würden.

Während unserer Premiere und auch danach kamen zwischendurch auch immer wieder sehr interessante und unterhaltsame Gespräche mit Urbacherinnen und Urbachern zustande. So halfen wir also nicht nur den Kastanien (unser primäres Ziel), sondern die Bürgerinnen und Bürger nutzten zugleich sehr gerne eine ausgezeichnete und ganz ungezwungene Möglichkeit, mit uns und v.a. mit unseren zwei BLU-Gemeinderäten, Manfred Wrobel-Adelhelm und Ingolf Spannaus, in direkten Kontakt zu treten.

Was für uns natürlich auch selbstverständlich war: Das vom Ev. Kindergarten bereitgestellte Kastanienlaub (rund ein Kubikmeter) gleich mit zu entsorgen!


Wie viel Kastanienlaub wurde nun letztendlich gesammelt? Der 8 Kubikmeter fassende Anhänger war randvoll und zwar hochverdichtet! Das Gewicht der Ladung betrug 2,11 Tonnen! Eine wirklich sehr stolze Zahl! Rund die Hälfte davon aus unserer Bürger-Laubsammelaktion, der Rest stammte von den Wittumschülern, vom ev. Kindergarten und einer unserer BLU-internen „Zusatzsammlungen“.

An unserem Zwischenlagerplatz warten jetzt bereits schon wieder rund zwei Kubikmeter verdichtetes Kastanienlaub auf die BLU-Abfuhr zur professionellen Kompostierung. Es stammt von 9 weiteren Gemeinde-Bäumen. Damit aber noch nicht genug! Die BLU will noch weiter sammeln! Denn: Jedes eingesammelte Blatt hilft, unsere so beliebten Kastanienbäume im Ort länger zu erhalten. Und dafür setzt sich die BLU sehr gerne ein!

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Turboworkshop: Die Doppik, kommunaler Haushalt und Finanzen am 22.11.2019 - ein Rückblick

Auf Initiative der BLU veranstaltete die KOMMUNAL AKADEMIE BaWü der Friedrich-Ebert-Stiftung am Freitag, den 22.11.2019 von 17 -21 Uhr im Mehrzweckraum der Atriumhalle, einen Turboworkshop zum Thema "Die Doppik. Das Neue Kommunale Haushaltsrecht (NKHR). Wir freuen uns, dass das Angebot eine so große Resonanz gefunden hat, der Workshop war rasch ausgebucht.

Eine bunt gemischte Gruppe von neu gewählten Gemeinderäten, Nachrückern und kommunalpolitisch interessierten Bürgern aus diversen Gemeinden hatte sich eingefunden. Zuerst erläuterte Herr Huzel als Bildungsreferent des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg die Hintergründe der Friedrich- Ebert-Stiftung und die diversen Angebote (www.fes.de).

Nach einer Vorstellungsrunde zum besseren Kennenlernen und den Vorkenntnissen und Erwartungen, trat Herr Hanspeter Friede als Referent in Aktion.

Als langjähriger Kämmerer der Stadt Bad Friedrichshall und kaufmännischer Werksleiter der Stadtwerke Bad Friedrichshall, konnte er aus seinem reichen Wissen und Erfahrungsschatz schöpfen. Nach einer kürzeren Erklärung zur Kameralistik, lag der Schwerpunkt auf der Doppik, dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht (NKHR). Herr Friede zeigte auf, welcher gravierende Wechsel hier stattfindet und was für eine Herkulesaufgabe dies für eine Gemeinde ist, angefangen von der Vermögenserfassung und -bewertung bis hin zur Schulung sämtlicher betroffener Mitarbeiter. Die Umstellung im letzten möglichen Jahr hält er aufgrund der Auslastung der Rechenzentren für nicht optimal.

Der interaktive Workshop war sehr informativ und durch die humorvolle Art von Herrn Friede und seine Beispiele unterhaltsam und kurzweilig.

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Die Igel brauchen Hilfe

https://igelhilfe.com/

Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten
(Bundesartenschutzverordnung - BArtSchV)

https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/BJNR025810005.html

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Der Waldboden blutet aus!

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/folgen-des-pellet-booms-der-waldboden-blutet-aus-a-604361.html

https://presse.wdr.de/plounge/tv/wdr_fernsehen/2018/11/20181121_abgeholzt.html

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Für aktiven Klimaschutz und zur Müllvermeidung, und zum Austausch bei
Kaffee und Kuchen, besuchen Sie doch einfach die Repaircafes in unserer
Nähe, das Remstal ist gut vertreten.

https://repaircafe.org/de/besuchen/

und nutzen Sie im Mitteilungsblatt Urbach die Rubrik:
Umwelt und Entsorgung
Sperrmüllbörse „Zu verschenken“

oder die Möglichkeit bei der
https://www.abfallwirtschaft-rems-murr.de/generator/fundgrube.php
zu inserieren
"Biete" und "Suche"

Hier eine Übersicht der Cafés

http://klik-co2.de/html/repair-cafes.html
Somit wird auch noch dem Ein oder Anderen eine Freude bereitet.


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Teure Kunst in Urbach

Am 13.9.2019 endete (vorerst) mit der Enthüllung von 3 Skulpturen  bei einem Festakt in Urbach das Projekt "Kunst in Urbach", welches der "Gemeinderat-2015-2019" (noch ohne BLU-Gemeinderäte) beschlossen hatte und den Bürger (zusammen mit den anderen Kunstwerken, die im Jahre der Gartenschau entstanden sind) 65 000 € gekostet haben.
Da die BLU gemäß Wahlprogramm für "Reduzierung der Pro-Kopf-Verschuldung" steht, stellt sich hier die Frage :
Ist es nachhaltig im Hinblick auf die nächsten Generationen, für Kunstwerke,  "Skulpturenpfad" und das "Bildhauersymposium" , die nur von wenigen Bürgern besucht wurden (wenn man die Mitglieder und Anhänger des "Gemeinderat-2019-2019" ausnimmt),        65 000 € auszugeben, wenn in der maroden Kanalisation und im Dach der Aussegnungshalle eine finanzielle Zeitbombe tickt?

Wieso entscheidet die kleine Anzahl der "Gemeinderat-2015-2019"-Mitglieder , was sich die Bürger von Urbach als Kunst anschauen müssen ?








 

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Weniger Pestizide, mehr Lebensräume



Die Halbierung chemischer Pestizide, mehr Öko-Landbau und besser geschützte Lebensräume: Baden-Württemberg hat in einem Kraftakt von Volksbegehren-Trägerkreis, Landesregierung und Landwirtschaftsverbänden einen Gesetzentwurf gegen das Arten- und Höfesterben auf den Weg gebracht.  Diesen akzeptieren wir als Alternative zum  Volksbegehren. Wir rufen unsere Unterstützer*innen auf, sich für das neue baden-württembergische Leitbild einer zukunftsfähigen Landwirtschaft einzusetzen: mit mehr "bio" und weniger Pestiziden. Was das heißt, steht hier.

https://volksbegehren-artenschutz.de


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Sie suchen eine Streuobstwiese? Oder haben eine anzubieten?

https://www.streuobstwiesen-boerse.de/index.php 

Hinter dem Link finden Sie alles Interessantes rund um Streuobstwiesen.

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Ortsbegehung Sanierungsstau

Am Freitag, den 10. Mai 2019 fand eine Ortsbegehung zu diesem Thema statt. Da die Gemeindeverwaltung und die bisher im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stets die Existenz eines Sanierungsstaus abgestritten haben, wurde von der BLU exemplarisch ein kleines Stück der Urbacher Infrastruktur mit interessierten Bürgern begangen: Start war bei der Brücke am Freibadparkplatz, über die Untere Seehalde mit der Brücke zum Kreuzweg, die Burgstraße und die Uferstraße mit der dortigen Brücke sowie die Brücke in der Hohenackerstraße, konnten sich alle ein Bild über den Zustand der Straßen, Bordsteine, Gehwege, Brücken und Stützmauern machen. Die beigefügten Bilder (bewusst möglichst ohne Personen),  zeigen die diverse Schäden. Das Meinungsbild der Teilnehmer der Ortsbegehung fiel ziemlich eindeutig aus!

Manfred Wrobel-Adelhelm, der die Ortsbegehung leitete, hatte in einer Einwohnerfragestunde, bei der er wieder einmal den Sanierungsstau angesprochen hatte, vom damaligen Bauamtsleiter, Herrn Baumeister, die Antwort bekommen, die Straße Untere Seehalde sei eben immer nur geflickt, jedoch nie richtig saniert worden. Auf die Rückfrage, wann denn nun die Sanierung der Unteren Seehalde angegangen würde, bekam er damals die Antwort, dies sei nicht absehbar, da es ja noch Straßen mit einem viel schlechteren Zustand in Urbach gäbe!

Viele der Schäden zeigen, dass diese schon seit zig Jahren bestehen. Da nicht konsequent gehandelt und saniert wurde, haben sich die Schäden vergrößert. Die Sanierung ist nun deutlich aufwändiger und teurer bzw. evtl. gar nicht mehr sinnvoll, ggf. muss abgerissen und neu gebaut werden!

Angesichts dieser Ausgangssituation vertritt die Bürgerliste Urbach die Position, dass den Pflichtaufgaben wieder absoluter Vorrang einzuräumen ist und die freiwilligen Aufgaben und Ausgaben eingeschränkt bzw. zurückgefahren werden müssen. Auch die Gemeinde Urbach kann jeden Euro nur einmal ausgeben und jede Entscheidung für etwas ist auch eine Entscheidung gegen etwas anders! Pflicht vor Kür, Realität vor Vision!

  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (48)
  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (49)
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  • Ortsbegehung-Sanierungsstau (37)

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Gemeindesratswahl 2019 - Die wichtigsten Themen in Urbach.

(ZVW 07.05.2019)

 

 

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Im Jahr 2014 betrug der Schuldenstand pro Einwohner etwas über 304,97 € nach nur 5 Jahren belaufen sich die Schulden 2019 auf 1079€ pro Einwohner.



 



Erster öffentlicher Auftritt am 25.01.2019