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Urbach, 27. Januar 2026 - Es gilt das gesprochene Wort
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Fehrlen, geehrte Vertreter der Verwaltung, sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte, werte Vertreter der Presse, liebe Bürgerinnen und Bürger, zum Haushalt 2026 zu sprechen, fällt mir nicht leicht. Große Projekte ankündigen, von Erfolgen berichten: Leider Fehlanzeige, letztlich läuft es auf die Punkte der Vorjahre hinaus, nur die Ausgangslage hat sich weiter verschlechtert.
Man könnte beliebig mit den Textbausteinen der Haushaltsreden der Vorjahre arbeiten, grundsätzlich passt alles!
KI-generiert könnte man sich eine wort- und geist-reiche Haushaltsrede schreiben lassen. Haben wir das nötig bzw. bringt uns das weiter? Nein, die Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch. Nun heißt es endlich handeln, auch wenn dies schmerzhafte Entscheidungen bedeutet.
Viel zu lange wurden die Augen vor der Realität verschlossen. Es wurde über die Verhältnisse gelebt!
Die Bürgerinnen und Bürger wissen aus eigener Erfahrung, dass jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann und schöne Ideen und Wünsche einem Realitätscheck standhalten müssen, ob privat oder kommunal.
Es gehört zur Ehrlichkeit dazu, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen. Wenn die Entscheidungsfindung transparent und nachvollziehbar ist, sind die Bürgerinnen und Bürger auch bereit, dies mitzutragen. Angesichts des Handlungsdrucks besteht die Notwendigkeit zur Aufgabenkritik und Priorisierung!
Auf die Stellung von Haushaltsanträgen haben wir bewusst verzichtet, da unsere Forderungen bekannt sind bzw. für weitere freiwillige Aufgaben kein Spielraum besteht.
Da sich meines Erachtens nichts verbessert hat, kann ich dem vorliegenden Haushalt 2026 nicht zustimmen, bin jedoch weiter bereit, konstruktiv an der Bearbeitung der großen finanziellen Herausforderungen der Gemeinde Urbach mitzuwirken.
Meine Gemeinderatskollegin Bärbel Baumgärtner stimmt dem Haushalt in der Hoffnung zu, dass der Gemeinderat nunmehr konkrete Schritte zur Haushaltskonsolidierung ergreift.
Danken möchten wir unserem Kämmerer und seinem Team für die Ausarbeitung des Haushalts und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und den Einrichtungen unserer Gemeinde für ihre Arbeit zum Allgemeinwohl.
Dieser Dank gilt auch insbesondere allen ehren-amtlich Tätigen, ohne sie würde unser Gemeinwesen nicht funktionieren bzw. wäre unser Urbach nicht so vielfältig und liebenswert.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
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